Fr., 17.08.2018

Am Wochenende steht nun der lang ersehnte Start in die Pflichtspielsaison an. Die Mannen aus Weistropp sind zu Gast beim SV Grün-Weiß Ebersbach. Gute Erinnerungen hat man da nicht gerade, endete das letzte Gastspiel mit einer 5:6-Klatsche aus Sicht des WSV. Im "Gegnercheck" erfahrt Ihr alles wichtige über den Gastgeber von Sonntag.

Gerade das letzte Testspiel gegen den Radebeuler BC 3. sollte Mut und Zuversicht für die anstehenden Aufgaben im Liga-Alltag geben. Wo man dann im Vergleich steht, wird sich nach den ersten Spieltagen heraus kristallisieren. Erst einmal heißt es jetzt kämpfen und Daumen drücken, um im Idealfall mit 3 Punkten im Gepäck die Heimreise anzutreten. Auf geht´s WSV! (PM)

 

Die weiteren Spiele am Wochenende:

Samstag, 18.08.2018, 15:00 Uhr
ESV Lok Riesa - Weistropper SV 2.

 

Sa., 30.07.2018

Mit Beginn der neuen Saison gibt es auch beim Weistropper SV Veränderungen im Kader zu verkünden.

Den Verein verlassen werden aus beruflichen wie auch privaten Gründen Richard Felix, Paul Matthies, Conrad Schröder sowie Christian Ulbricht. Christian behält sich für den WSV aber das Zweitspielrecht und ist damit auch in der neuen Saison spielberechtigt, wodurch auf ein baldiges Wiedersehen auf dem Sportplatz zu hoffen ist. Den anderen Abgängen wünscht das gesamte Team des WSV für die Zukunft alles Gute. Über einen Besuch bei unseren Heimspielen freuen wir uns aber immer wieder.

 

Unsere Neuzugänge umrahmt vom Trainerteam (es fehlt: Paul Freund)

 

Neu im Team begrüßen wir folgende Spieler: 

Paul Freund

Paul (21) ist unseren aufmerksamen Zuschauern bereits bekannt, spielt er doch bereits seit der Winterpause meist auf der IV- oder 6er-Position. Angefangen im zarten Alter von fünf Jahren bei Dynamo Dresden, folgte aufgrund anhaltender Knieprobleme der Wechsel zum TSV Cossebaude, wo er von der Jugend bis zur ersten Männermannschaft spielte. Seine größten sportlichen Erfolge sind der Gewinn des Stadtpokales und der Aufstieg mit den A-Junioren in die Landesklasse. 

Der Wechsel kam durch seinen sehr guten Freund Erik zustande, welcher bereits beim WSV spielt. Paul wurde sehr gut in die Mannschaft aufgenommen und fühlt sich dementsprechend wohl.

Sein Können hat Paul in der Rückrunde bereits in 8 Spielen gezeigt, wobei Ihm im letzten Saisonspiel in Ebersbach auch sein erster Pflichtspieltreffer für die Grün-Schwarzen gelang. Nichtsdestotrotz muss und will Paul auch weiter an sich und seinen Schwächen arbeiten, um für die gesteckten Ziele ein wichtiger Baustein im Team zu sein.

Michael "Müsli" Merkel

Auch Michael (30) ist kein Unbekannter in Weistropp, spielte er schon vor seiner Studienzeit für unsere Farben. Wie auch bei Paul, kam Michael bereits in der Rückrunde bei drei Spielen über die vollen 90 Minuten zum Einsatz und erzielte dabei ein Saisontor. Für seine Position im zentralen, eher defensiv geprägten Mittelfeld eine gute Quote.

Tino "Hierse" Hiersemann

Mit Tino (31) wird unser Ensemble aus Spielern des äußersten Südostens Sachsens komplettiert. Neben Nick Krause, Kai Exner und Patrick Mayer ist Tino der vierte Spieler, welcher gebürtig aus dem Raum Zittau stammt und dort seine ersten fußballerischen Schritte tätigte. Seinen persönlich größten sportlichen Erfolg verzeichnete er mit dem Gewinn der Torjägerkanone 1999/2000 sowie mehreren Hallenkreismeisterschaften im Juniorenbereich. Dabei blieb er dem ESV Lokomotive Zittau während dieser Zeit immer treu. Durch Kontakte mit Spielern aus der alten Heimat kam er zum WSV und fühlt sich im familiären Umfeld mehr als wohl und sehr gut aufgehoben. Hoffen wir, dass er dadurch seinen Torriecher aus Jugend-Zeiten wiederfindet und an seine alten Erfolge als Stürmer/ rechter Flügelspieler anknüpfen kann.

Johannes "Jojo" Ladwig

In Johannes (19) konnten wir einen jungen und motivierten Spieler für die Außenverteidiger-Positionen gewinnen. Seine fußballerische Ausbildung erhielt Jojo beim TSV Cossebaude, bei welchem er mit den A-Junioren mit dem Gewinn des Stadtpokals Dresden 2017/2018 seinen größten sportlichen Erfolg feierte. Durch den Wechsel nach Weistropp und dem damit verbundenen Schritt in den Männerbereich, erhofft sich Jojo eine höhere Zahl an Einsätzen und eine Weiterentwicklung seiner fußballerischen Qualitäten. In den ersten Trainingseinheiten zeigte Jojo bereits eine hohe Einsatzbereitschaft und den Willen, den Kampf um einen Startplatz in der Elf mit den etablierten Spielern aufzunehmen.

Til Schiffer

Mit Til (18) wird unsere Mannschaft durch einen weiteren jungen Mittelfeldspieler verstärkt. Til spielte bei der Fußballsportgemeinschaft Wacker 90 Dresden-Leuben bereits in der Jugend zumeist auf der rechten Außenbahn, entschied sich dann durch einen Besuch des Vereinsfestes im Juni spontan, zu den Sportfreunden nach Weistropp zu wechseln, da hier "einfach alles passt und die Mannschaft einen sehr homogenen Eindruck macht". Dass mit Til ein sehr ehrgeiziger Spieler zum WSV kommt, ist schon alleine durch seine Antwort auf die Frage nach den sportlichen Ziele ersichtlich: mindestens fünf Tore und seinen Teil zum Aufstieg möchte er beitragen.

Kurt Woiterski

Zum Abschluss der Vorstellungsrunde ist unser Jungspund Kurt (17) an der Reihe. Vielen bereits durch die Position seines Vaters im Verein (Technischer Leiter) zumindest optisch ein bekanntes Gesicht, nahm Kurt teilweise in der Rückrunde schon am Training der Männermannschaft teil. Seinen größten sportlichen Erfolg feierte er zusammen mit Johannes, als sie im letzten Jahr mit den A-Junioren des TSV Cossebaude den Stadtpokal Dresden gewannen. Auf seinen angestammten Positionen im linken Mittelfeld oder als linker Außenverteidiger wird Kurt versuchen, durch seine Schnelligkeit und jugendliche Leichtigkeit dem etablierten Personal das Leben schwer zu machen.

 

Das Trainerteam als auch die Mannschaft des Weistropper SV heißt seine Neuzugänge herzlich Willkommen und wünscht eine sportlich erfolgreiche Zukunft sowie einen offenen und fairen Kampf um die Plätze in der ersten Elf. 

 

Sport Frei (PM)

 

Di., 26.07.2018

Am Rande des Trainingsauftakts gaben sich der neue und alte Coach sozusagen die Klinke in die Hand. Wie es dazu kam, wer der neue Cheftrainer des WSV ist und ob es sonst noch Veränderungen im Club geben wird, erfahrt ihr im Interview:

 

René, fangen wir mit dir als Bekannten erst einmal an. Wie zufrieden bist Du mit der letzten Kreisklasse-Saison?

Nun ja, grundsätzlich hatten wir zu Beginn der Saison den sofortigen Wiederaufstieg als klares Ziel ausgegeben, haben uns auch in der Vorbereitung viel vorgenommen. Wir sind dann auch sehr gut in die Saison gestartet, hatten dann aber aufgrund vieler Verletzungen und der daraus resultierenden Umstellungen in der Startformation zwei, drei Spiele in Folge verloren. Dennoch war ich mit der Hinrunde relativ zufrieden. Zu Beginn der Rückrunde schien das Tief überwunden, hatten dann aber auch wieder einige Spiele, die wir leichtfertig aus der Hand gegeben und den Sieg verspielt haben. Somit konnten wir unser gestecktes Saisonziel leider nicht erreichen, dementsprechend kann man auch nicht ganz zufrieden sein.

Zur neuen Saison gibst du deinen Cheftrainer-Posten auf und rückst ins zweite Glied. Wann und warum kam der Entschluss, diesen Schritt jetzt zu gehen?

Die Entscheidung ist nicht von heute auf morgen gefallen, und ich hab es mir auch definitiv nicht leicht gemacht. Ich war die letzten vier Jahre Trainer, viele kannten mich noch als Spieler. Dementsprechend schwierig war es auch manchmal die Mannschaft zu führen, dennoch haben die Jungs sehr gut mitgezogen. Der endgültige Entschluss reifte dann, als ich die freudige Nachricht bekam, dass ich Nachwuchs bekomme.

Da ich nebenbei weiter meine F-Junioren trainiere, welche in der neuen Saison dann unsere E-Jugend bilden, und ich zusätzlich mit in die Aufgaben des Vorstandes eingebunden bin, wird die Zeit einfach zu knapp und ich denke, dass man auch die Anfangszeit der Familie und dem Nachwuchs widmen sollte.

Wie soll die Führung der Mannschaft in der neuen Saison gestaltet werden?

Grundsätzlich sind wir so verblieben, dass wir bis zum Ende des Jahres die Mannschaft zu zweit führen, weil es einfach effektiver und terminlich besser vereinbar ist. Auch soll sich unser neuer Trainer natürlich nicht allein gelassen fühlen, deswegen die Unterstützung durch einen Alteingesessenen. Darüber hinaus besteht eventuell noch die Möglichkeit, jemand komplett Unbekannten mit einzufügen, der vlt. den ein oder anderen Impuls aus einer anderen Richtung geben kann. Natürlich ist ein Co-Trainer immer auch für den gemeinsamen Austausch über Aufstellung, Taktik etc. wichtig. Wie oft ich in dieser Position an der Seitenlinie mit stehen werde, wird die Zeit zeigen.

Christian, du bist also nun der neue Cheftrainer, Willkommen im Team. Vielleicht erzählst du uns kurz etwas zu deinem fußballerischen Werdegang.

Grob umrissen, da es sonst den Rahmen sprengen würde. Angefangen habe ich in meiner Kindheit in Sörnewitz, bin dann mit dem Wechsel in die D-Jugend ins Internat zu Dynamo Dresden gewechselt. Leider musste ich aufgrund massiver Kniebeschwerden diesen Weg mit 14 Jahren abbrechen. So bin ich in Laubegast gelandet, hab dann aber wieder den Weg nach „Hause“ nach Weinböhla genommen, da ich dort Schule und meine damalige Freundin hatte. Von da an bin ich eigentlich immer meinem Wohnort hinterhergewechselt und dabei u.a. in Rabenau und Radebeul gelandet. Mein Erfahrungsschatz reicht also von Kreisklasse bis Landesliga. Die letzten Jahre war ich dann beim 1. FC Radebeul, da auch relativ erfolgreich (Kreisoberliga, Torschützenkönig). Aus beruflichen Gründen folgte dann der Wechsel zum Radebeuler BC, um es etwas ruhiger angehen zu lassen, da das Alter auch vor mir keinen halt macht (Anm.: Christian ist 35 Jahre alt).

Wie kam es dazu, dass du nun das Traineramt beim Weistropper SV übernimmst?

Der Kontakt zu René aber auch zu Fernando war schon seit langer Zeit da, ich glaube seit 2010/11, unter anderem durch die Spiele des WSV gegen den FC Radebeul in der Liga und dazu die ziemlich geilen Fights in den Pokalspielen. Dann kam immer die Frage, ob ich denn nicht in Weistropp spielen möchte. Wir haben hier und da immer wieder rumgeflachst. Rein zufällig bin ich jetzt nach Weistropp gezogen und hab Kontakt zu René aufgenommen. Eigentlich wollte ich nur etwas beppeln und René als Co-Trainer etwas unterstützen. In dem Gespräch hat er mir dann gesagt, dass er aufhören will und da hab ich einfach gesagt „Ok, dann mach ich es!“. Natürlich haben wir dann beide noch einmal darüber nachgedacht, es gab ein gemeinsames Gespräch mit dem Präsidium. Danach haben wir es fest gemacht. Seitdem les ich Bücher, schau mir Videos auf Youtube an und versuche mich auf die neue Aufgabe bestmöglich vorzubereiten.

Was ist deine Zielsetzung für die neue Saison?

Prinzipiell lässt sich sagen, dass, wenn wir in der Vorsaison Vierter geworden sind, der Aufstieg nicht unrealistisch ist. Allererstes Ziel wird aber sein, dass wir als Team zusammen finden, gerade auch die jungen Neuzugänge mit integrieren. Dass wir Spaß am Fußball spielen haben, hat für mich oberste Priorität, alles andere kommt von alleine.

Natürlich muss ich mir auch den Spielstil der Mannschaft anschauen. Im Abschlussspiel beim Trainingsauftakt war es mir für Kreisklassen-Verhältnisse etwas zu Ball verliebt. Wie und was wir umstellen, wird sich in den kommenden Trainingswochen zeigen. Ob große Veränderungen bereits in der Hinrunde zu erwarten sind, werden wir sehen. Die Grundformation im 4-4-2 oder 4-3-3 ist meines Erachtens sicher nicht verkehrt.

Direkt nach dem ersten Training vom Aufstieg zu reden ist auch eher schwierig, da ich die Mannschaft kaum kenne. Ziel im ersten Training war es, sich einen Überblick über jeden zu verschaffen, ein kurzes Gespräch zu führen und erst einmal anzukommen. Vielleicht ist eine genauere Aussage nach dem 3. Spieltag gegen Einheit Glaubitz möglich.

Wird es sonst noch Veränderungen geben?

Um das von René mit der Unterstützung an der Seitenlinie kurz aufzugreifen: Einer meiner Arbeitskollegen ist sehr fußballinteressiert, hat aber selbst nie Fußball gespielt, sondern ist Boxer. Er wird mich so gut es geht zusätzlich mit unterstützen. Dadurch erhoffe ich mir auch beim Training noch einmal einen anderen Ansatz. Inwieweit er dann persönlich am Trainingsbetrieb teilnehmen kann, hängt stark von seinen Arbeitszeiten ab.

Zu den Ligaspielen wie auch bereits zu den Vorbereitungsspielen wird er mir aber großteils zur Seite stehen, damit ich eben nicht immer auf René angewiesen bin. Ohne René zu nahe treten zu wollen, hat er doch eine vorgefertigte Meinung über die Jungs. Um den frischen Wind zu erhalten, ist mir eine externe Meinung sehr wichtig, da ich auch nicht nur im eigenen Saft kochen will.

Ich möchte auf jeden Fall einen Mannschaftsrat dabei haben, um da auch etwas „Durchdringung“ in die Mannschaft zu bekommen. Aus diesem heraus soll dann auch ein neuer Kapitän gewählt werden.

Ansonsten werden noch zwei, drei kleine Dinge eingeführt bzw. verändert, die sich hoffentlich positiv auf das Teamgefüge und –gefühl auswirken werden. Dazu aber intern dann später mehr.

Ich möchte hier auch nicht das Rad neu erfinden. Ich möchte, dass wir Spaß haben, da erfahrungsgemäß mit dem Spaß auch der Erfolg von ganz alleine kommt.

 

Mit diesem Schlusssatz beenden wir das erste Interview der neuen Saison und bedanken uns bei René und Christian für das Gespräch. Für die anstehende Vorbereitung wünschen wir gutes Gelingen. (PM)



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Malermeister Lucius
   
   
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