Saison 2020/2021


Zum letzten Heimspiel vor der zweiwöchigen Pause begab sich die Zweite Mannschaft der TuS Weinböhla nach Weistropp.

Vor dem Heimspiel gab es noch ein neues Mannschaftsfoto mit unseren neuen Trikots. Vielen Dank dafür an unseren Brustsponsor qq-moves Dresden. Das Unternehmen wurde im Jahr 2002 als Taxiunternehmen gegründet und ist seit dem kontinuierlich auf über 150 Mitarbeiter gewachsen. Mittlerweile besteht die QQ-moves Unternehmensgruppe aus 5 eigenständigen Firmen (für mehr Infos, folgt dem Link ;-)



Mit einigen Verletzungssorgen und dem ein oder anderen angeschlagenen Spieler auf Seiten der Weistropper, sollte es ein enges Spiel werden.

Die Anfangsminuten gehörten klar den Gästen, die das Spiel spielten, was sich eigentlich die Weistropper vorgenommen hatten.  Weinböhla spielte sich ruhig den Ball zu und agierte im Mittelfeld deutlich griffiger. Mit langen Diagonalbällen auf die Außen, versuchte man den Weg zum Tor zu finden – was jedoch nicht sonderlich gut gelang. Die Hausherren hingegen waren immer einen Schritt zu langsam und kamen weder in die Zweikämpfe, noch in das Spiel hinein.

So dauerte es bis zur 18. Spielminute, als die erste Ballstafette über Mayer und Kroschwald auf Hiersemann kam, welcher aber im Abseits stand. Die wenigen Möglichkeiten wurden teils überhastet abgeschlossen bzw. wollte der letzte Pass einfach nicht sitzen.

Nach 26 Minuten aber nutzen die Weistropper einen Fehler im Aufbauspiel der Gäste zur etwas schmeichelhaften 1:0-Führung. Kapitän Mayer ist beim Abspiel dazwischen und schickt Hiersemann durch die Gasse. Der ist diesmal abgezockt genug und lupft die Kugel über den herauseilenden Torhüter ins Netz.

Danach verflacht das Spielgeschehen wieder und verlagert sich zwischen die Strafräume, zwingende Aktionen kommen von beiden Seiten bis zur Halbzeit nicht.

    

    

Nach dem Pausentee das gleiche Spiel wie in Halbzeit 1 – die Gäste stets bemüht, aber ohne die notwendige Präzision im Spiel nach vorne und Weistropp lauert auf Konter.

Eine knappe Stunde ist gespielt, da hat Mayer erneut den richtigen Riecher und stört die Weinböhlaer beim Spielaufbau stark, sodass diese ihm den Ball direkt in die Füße spielen. Erneut passt er auf den freien Hiersemann, welcher zum 2:0 ins lange Eck einschieben kann.

Nun ergeben sich für die Gastgeber mehr Räume zum kontern, da Weinböhla hinten offener steht. Einen davon nutzt die Heimelf zum vorentscheidenden 3:0 durch Kroschwald. Wohl eher aus Gründen mangelnder Kondition und Angst vor Krämpfen, fasst sich dieser aus gut 33 Metern Entfernung ein Herz und „schusslupft“ den Ball zum 3:0 über den weit aufgerückten Hüter ins Tor.

Im Anschluss dezimiert sich die TuS selbst mit einer roten Karte nach einer Tätlichkeit gegen unseren 6-er Freund. Danach können die Weistropper das Spiel mehrfach entscheiden, verfehlen aber das Ziel oder stehen knapp im Abseits.

Die Gäste geben sich aber nicht auf und spielen weiter nach vorne, beim WSV fehlt in den letzten Minuten die nötige Konzentration und Biss, hinzu kommen einige vermeidbare Abstimmungsfehler. So kann Weinböhla durch einen Schuss ins kurze Eck (82.) und einen „kann man, muss man aber nicht“-Elfmeter (85.) auf 3:2 verkürzen.

Den knappen Vorsprung können die Weistropper dann über die Ziellinie retten und holen sich somit glückliche drei Punkte.

Am Ende hatte die Heimelf heute das notwendige Glück, welches in den letzten beiden Partien gefehlt hat – man könnte von ausgleichender Gerechtigkeit sprechen. Aber was ist im Fußball schon gerecht.

Coach Klemm äußerte sich nach dem Spiel: „Wir hatten den Gegner auch nach letzten Ergebnissen nicht so stark erwartet! Konnten aber in der ersten Halbzeit immer wieder Nadelstiche & kontern! Das wir zur Halbzeit 1:0 führen ist sicher glücklich! Zweite Hälfte kommen wir besser rein, halten die Weinböhlaer gut weg vom Tor & wir können mehrfach kontern! Das wir 3:0 führen war dann sicher auch so verdient! Mit einem Mann mehr dürfen wir aber die zwei Gegentore nicht bekommen und nicht so nervös werden! Die drei Punkte fühlten sich zum Schluss aber trotzdem gut an nach den letzten beiden Niederlagen... Glückwunsch an die Jungs!!“

Am kommenden Wochenende ist generell spielfrei in der Kreisliga Meißen. Weiter geht es dann am Sonntag, 01.11.2020, wenn es endlich zum langersehnten Duell gegen den SV Hirschstein kommt.

Vielen Dank an alle Zuschauer an der Seitenlinie für euer kommen!

Bis dahin, bleibt sportlich!

 

Aufstellung:

Tor: Kuschminder
Abwehr: Pietzsch, de Schultz, Rost, Ladwig (73. Bechler)
Mittelfeld:
Freund, Kroschwald, Fröhlich
Sturm:  Krause (78. Rentzsch), Hiersemann, Mayer

 

Dienstag, 13.10.2020

Am letzten Sonntag reiste die 1. Mannschaft des Weistropper SV zu einem Auswärtsspiel nach Zehren um gegen die neugegründete Spielgemeinschaft Zehren/ MSV 08 2. wieder Punkte für die Kreisligatabelle zu sammeln.

Nach der Heimniederlage gegen den Tabellenführer Nünchritz in der Vorwoche, stand dem Trainergespann Klemm/Mark wieder ein breiter und gut aufgestellter Kader zur Verfügung. Mayer, Krause und de Schultz kehrten aus dem Urlaub zurück und Hiller hat seine Gelb-Rot-Sperre abgesessen. Dafür fielen diese Woche Freund (Knie) und Fröhlich (Magen-Darm) mit leichten Beschwerden aus.

Bei kühlen, aber freundlichen Temperaturen wurde das Spiel vor fast 50 Zuschauern um 13 Uhr angepfiffen. Der Rasen war deutlich besser präpariert, als man es teilweise aus vergangenen Jahren kannte und so konnte man sich auf ein interessantes Spiel einstellen.

Die Gästemannschaft aus Weistropp machte von Anfang an Druck. Aus einer sicher stehenden Abwehr wurden die Bälle immer weiter ins Mittelfeld verteilt und schnell nach vorn gespielt. Die Gastgeber hingegen standen sehr tief und versuchten ihrerseits meist mit langen Bällen Ihre 2 Stürmer zu füttern. Doch diese hohen Bälle konnten von der Weistropper Viererkette leicht verteidigt und abgefangen werden.

Anfangs kam der WSV über außen immer wieder schnell ins gegnerische Drittel. Über rechts konnten sich Ladwig und Kretzschmar immer wieder mit Geschwindigkeit bis zur Grundlinie durchsetzen. Über links probierten es Schmieder und Rehn auch mit Tempo und Spielwitz. Leider konnten die Hereingaben meist abgefangen werden oder waren zu ungenau, sodass in der Mitte kein Abnehmer gefunden werden konnte.

Nachdem sich die Gastgeber auf Zehren fortan auf diese Mittel eingestellt hatten wurde das Spiel vom WSV in die Mitte verlagert. Der Ball lief flüssig genau in den eigenen Reihen. Kroschwald, Rost und Mayer konnten immer wieder schnell nach vorn umschalten, doch die Bälle in die Schnittstellen wollten einfach nicht bei den Stürmern ankommen, denn auch die Hintermannschaft der Gastgeber war auf Zack und klärte immer wieder rigoros.

Auch nach 30 Minuten hatte der WSV weiterhin die Kontrolle über das Spiel, doch es stand nach wie vor 0:0. Fernschüsse von Mayer und Kroschwald verfehlten nur knapp das Ziel und der Versuch von Rost konnte soeben entschärft werden. Auch wenn man hinten weiterhin nur selten bis gar nicht in Bedrängnis geriet, weil Zehren zu zaghaft aufrückte, konnte man einfach keine Führung erzwingen.

In der 35. Minute dann der erste gefährliche Angriff der Gastgeber. Ein langer Ball flog zwischen die Weistropper Viererkette, aber Kuschminder und Hiller konnten an der Sechzehnergrenze den Stürmer der Gastgeber noch soeben fair abdrängen, bevor er präzise abschließen konnte. Die anschließende Ecke brachte nichts ein. Munter ging es weiter auf das Tor der Gastgeber, aber es fehlte einfach weiterhin an Genauigkeit beim Abschluss oder beim letzten Pass und so ging es anschließend mit einem 0:0 in die Pause, obwohl man doch die Chance hatte hier in Führung gehen zu können.

In der Pause musste das Trainergespann Klemm/Mark trotzdem etwas justieren. Die Abwehr sollte in der zweiten Hälfte weiter aufrücken, weil den Trainern nicht gefallen hat wie groß das Loch zwischen vorderster und hinterster Reihe bei unseren Angriffsbemühungen war. Außerdem wurde der torgefährliche Hiersemann in der Pause für den jungen und heute sehr quirligen Kretzschmar eingewechselt, um noch mehr Druck nach vorn zu erzeugen.

Nach dem Wiederanpfiff ging es weiter, wie in den ersten 45 Minuten. Weistropp hatte mehr Kontrolle über den Ball und versuchte schnell nach vorn zu spielen. Die Chancen wurden nun immer hochkarätiger.

In der 55. Minute gab es die erste Großchance. Eine super Ballstafette startete bei Hiller, der rechts auf Ladwig spielte und der Ball wurde zu Rehn weitergeleitet. Sein Rückpass von der Grundlinie kam leider wieder nicht punktgenau beim Mitspieler an. Krause kam zwar zum Abschluss, konnte den Ball in Rücklage aus 5 Meter Entfernung nur an die Latte platzieren.

Nur eine Minute später ging es schnell über die andere Seite. Kroschwald marschierte in den Sechzehner und spielte den Ball scharf und flach quer durch den Sechzehner. Hiersemann war aber so irritiert davon, dass Freund und Feind vor Ihm den Ball nicht erwischten, dass er am langen Pfosten etwas wegrutschte und der Ball über seinen Schlappen knapp neben dem Pfosten im Toraus landete.

Leider konnte man somit nach knapp 60 Minuten immer noch nicht die verdiente Führung erzielen. Und so kam es wie es kommen musste. Die Gastgeber aus Zehren erhielten einen Freistoß aus 25 Meter Torentfernung und der scharf getretene Ball segelte knapp an der Mauer vorbei und zappelte im kurzen Eck im Netz zum 1:0. Der Spielverlauf war nun völlig auf den Kopf gestellt. Den WSV-Spielern merkte man nun an, dass Sie etwas hektischer, teilweise auch nervöser wurden, weil man den Rückstand noch nicht so richtig begriff, hatte man doch bislang das ganze Spiel im Griff.

Doch keine drei Minuten nach der Führung für Zehren schlug man endlich mit einem eigenen Tor zurück. Krause hämmerte einen Freistoß aus fast 30 Meter Torentfernung trocken an die Latte. Nach leichtem Gewusel im gegnerischen Sechzehner konnte der Ball nur zaghaft geklärt werden. Kapitän Mayer setzte hier gut nach und drosch den Ball aus der Drehung per Volley in den Winkel zum 1:1. Somit war alles wieder auf Anfang gestellt. Trotzdem war der WSV nicht mehr so spielbestimmend wie in den ersten 20 Minuten.

In der 73. Minute dann dennoch die erstmalige Führung für den WSV in diesem Spiel. De Schultz eroberte sich hinten einen Ball und leitete schnell weiter auf Rost. Dieser schaltete blitzschnell und sah den startenden Hiersemann. Rost schickte Ihn mit einem Pass durch die Schnittstelle auf die Reise, Hiersemann blieb cool vor dem Tor und schob ins lange Eck zur 1:2-Führung für die Gäste ein.

Mit der Führung sollte es für die Weistropper Männer wieder ruhiger zur Sache gehen, aber Falsch gedacht. Zehren wollte sich nicht mit einer drohenden Niederlage abfinden und spielte nun auch mit nach vorn. Vor allem, weil der WSV nicht mehr so richtig Druck auf die Gegenspieler auswirken konnte. Hier und da wirkte man nun etwas nachlässig oder war schlicht zu weit weg vom Gegenspieler.

In der 78. Minute bekam dann Zehren einen Freistoß aus 30 Metern Entfernung zugesprochen. Der Ball wurde scharf und hoch in Höhe des 2. Pfosten getreten, wo Torhüter Kuschminder hochstieg und den Ball sichern sollte, dachte man. Der eigentlich nicht so gefährliche Ball glitt um durch die Handschuhe und hoppelte zum 2:2 ins Netz. Was dann folgte waren offene 10 Minuten.

Beide Mannschaften wollten gewinnen und es ging hin und her. Drei Minuten vor Schluss bekam Zehren noch einmal eine Ecke. Im Weistropper Strafraum herrschte nun Hektik und der Ball konnte erst nach dem dritten Schussversuch geklärt werden. Leider entschied sich de Schultz nicht für die sichere Variante hoch und weit sondern wollte flach über das linke Sechzehnereck über Schmieder den Gegenangriff einleiten. Schmieder hatte damit aber nicht sofort gerechnet und so kam es zum Pressschlag bei dem der Schiedsrichter leider auf Strafstoß für Zehren entschieden hatte. Es ist eine „hätte, wenn, könnte, könnte aber auch nicht“- Entscheidung wo Schmieder im Endeffekt keine Schuld trifft, sondern de Schultz den Ball einfach wegschlagen muss. Beim folgenden Elfmeter ahnt Kuschminder zwar die richtige Ecke und macht sich lang, aber erreicht den präzise geschossenen Ball nicht und so stand es plötzlich 3:2. In den letzten Minute konnte der WSV nichts mehr erzwingen und so stand schließlich eine unglückliche Auswärtsniederlage zu buche. Die Gastgeber hatten weniger vom Spiel, aber machen im Endeffekt die entscheidenden Tore.

Sichtlich geknickt ging auch Kuschminder in die Kabine, welcher aber sofort nach Abpfiff direkt von seinen Mitspielern getröstet wurde. Niemand ist fehlerfrei und er hat uns salopp gesagt schon so oft den Arsch gerettet, dass ihm hier niemand einem Vorwurf machen konnte.

Coach Klemm sagte kurz nach dem Spiel: „Wieder haben wir uns nicht belohnt. Irgendwie tut es dieses Mal noch mehr weh als letzte Woche gegen Nünchritz. Unserem Hüter kann man einen Vorwurf machen heute, MACHEN WIR ABER NICHT! Solche Tage gibt es einfach und leider waren heute nur 3-4 Mann bei 100% Ihrer Leistungsfähigkeit angekommen. Trotzdem waren wir klar besser und müssen unsere Großchancen nutzen, dann kommt Zehren nicht mehr ins Spiel zurück. Aber die wollten es heute mehr und haben es am Ende erzwungen, auch wenn der Schiedsrichter am Ende kräftig mitgeholfen hat. Der Strafstoß zum Führungstreffer darf nach meinen Regelkenntnissen nie gepfiffen werden. Ich bin ganz schön enttäuscht. Ich hoffe die Männer können nächste Woche gut trainieren, damit wir uns auf Weinböhla voll und ganz vorbereiten können.“

Auch wenn es schmerzt, dass wir 3 Punkte liegen gelassen haben, sollten wir am Ende trotzdem was positives mitnehmen und die Köpfe heben. Klar tut eine solch unglückliche Niederlage weh, aber wenn sowohl der Gegner wie auch die gegnerischen Zuschauer einem nach dem Spiel sagen, dass es Spaß macht uns spielen zu sehen und wir eine sehr gute Truppe sind, dann sollten wir unsere Kraft auch aus solchen Anmerkungen ziehen und den Kopf jetzt nicht hängen lassen. Werden wir auch nicht, denn das entspricht gar nicht unserer Mentalität.

Als nächstes haben wir wieder ein Heimspiel gegen die Reserve von TuS Weinböhla am Samstag den 17.10.2020 BEREITS um 14 Uhr. Da werden wir erneut angreifen und versuchen, die nächsten 3 Punkte einzufahren.

Wir bedanken uns bei den zahlreichen Gästezuschauern die sich auf den Weg nach Zehren gemacht haben und wir hoffen euch beim nächsten Spiel in Weistropp auch begrüßen zu können.

Bleibt sportlich und vor allem gesund.

 

Aufstellung:

Tor: Kuschminder

Abwehr: Ladwig (66. Bechler), de Schultz, Hiller, Schmieder

Mittelfeld: Rost, Kroschwald, Mayer

Sturm: Kretzschmar (45. Hiersemann), Krause, Rehn  

 

 Dienstag, 06.10.2020

Bei schönstem Fußballwetter empfing die 1.Mannschaft des Weistropper SV am Samstag die Mannen des FSV Wacker Nünchritz zum dritten Heimspiel der laufenden Spielzeit. Die Vorzeichen sprachen an diesem Tag nicht unbedingt für die Jungs aus Weistropp, reiste doch mit Nünchritz der aktuelle Tabellenführer der Kreisliga Meißen an, welcher es in 4 Spielen bis dato schon 20 mal im gegnerischen Kasten klingeln ließ. Auf Weistropper Seite fehlten an diesem Tag unter anderem die Leistungsträger Mayer, Krause, de Schultz, Rost und Hiller. Dem Trainergespann Klemm/Markt stand dennoch ein voll motivierter Kader zur Verfügung, welcher heiß war, die drei Punkte in Weistropp zu behalten.

Pünktlich um 15:00 Uhr pfiff der Schiedsrichter die Partie an. Die erste Viertelstunde war geprägt von gegenseitigem Abtasten, wobei den Kiebitzen am Spielfeldrand schon zu diesem Zeitpunkt die selbstbewusste und positive Einstellung des Teams am heutigen Tag auffiel.

In der 15. Minute wurde unsere Nummer 13, Tom Rehn, mustergültig von Fröhlich in Szene gesetzt, der angenommene Ball kann allerdings nicht sauber verwertet werden. Es folgte noch ein Abschluss von Fröhlich nach einer Ecke, welcher nichts einbrachte. Die Weistropper übernahmen nun nach und nach die Kontrolle über das Spielgeschehen und so folgte in der 18. Minute der verdiente Führungstreffer. Nach einer wunderschönen Doppelpass-Stafette von Fröhlich und Kroschwald im Mittelfeld gelangt der Ball zu Rehn, welcher den Hüter von Nünchritz umkurvt und eiskalt zum 1:0 für Weistropp einschiebt.

Von den Gästen aus Nünchritz war bis dahin noch nicht viel zu sehen gewesen. Dies sollte sich allerdings kurz vor der Pause schlagartig ändern. Nach einem langen Ball in den Strafraum wird unsere Nummer 1 Kuschminder in Minute 44 vom technisch gut aufgelegten Nünchritzer Stürmer überwunden. Direkt nach Wiederanpfiff folgt erneut ein lang getretener Ball in den Weistropper Strafraum, welchen unsere Nummer 18 Hengst unhaltbar für Kuschminder über den Kopf ins eigene Tor rutschen lässt. Der Spielverlauf war also binnen zwei Minuten komplett auf den Kopf gestellt. Es galt nun für das Trainergespann in der Halbzeit die passenden Worte zu finden.

Willig, den Spielverlauf wieder zu ihren Gunsten zu drehen, gingen unsere Männer die ersten Minuten der 2. Halbzeit an. Allerdings folgte in Minute 48 der nächste Nackenschlag. Nach einem Fehlpass im Mittelfeld spielt sich Nünchritz mit einem Doppelpass schnell durch die Weistropper Reihen. Der angespielte Stürmer kann überlegt zum 1:3 in die Maschen schieben. Nur fünf Minuten später taucht wieder ein Nünchritzer Stürmer vor dem Kasten von Kuschminder auf, kann allerdings aus fünf Metern den Ball nicht im Netz unterbringen.

Im Anschluss plätschert das Spiel so dahin, mit noch kleineren Chancen auf beiden Seiten, bevor der Schiedsrichter das Spiel beim Endstand von 1:3 pünktlich abpfeift.

Coach Klemm äußerte sich nach dem Spiel wie folgt: „Wir sind natürlich enttäuscht, vor allem nach der ersten Halbzeit. Wir hatten das Spiel komplett im Griff und geben das in 2 Minuten aus der Hand. Das Nünchritz direkt nach Wiederanpfiff einen Konter so abschließen kann, bricht uns natürlich das Genick. Der Gegner hatte heute eben mehr Glück und hat in Hälfte zwei clever und taktisch verteidigt. Wirklich schade, heute war mehr drin.“

Aus Weistropper Sicht ist diese Niederlage keine Tragödie, kann man doch auf der kämpferisch und zum Teil auch spielerisch guten Leistung für die nächsten Wochen aufbauen.

Wir danken den zahlreichen Zuschauern für ihr erscheinen und hoffen euch am Sonntag, den 11.10.2020 um 13:00 Uhr zum Auswärtsspiel bei der SpG Zehren/MSV 08 2 begrüßen zu dürfen.

Bis dahin, bleibt sportlich!

Der Praktikant

Aufstellung

Tor: Kuschminder

Abwehr: Ladwig, Pietzsch, Hengst, Schmieder

Mittelfeld: Freund (61. Woiterski), Kroschwald, Fröhlich

Sturm: Rehn, Hiersemann, Rentzsch (61. Kretschmar)

 

 

Montag, 28.09.2020

Zum ersten Auswärtsspiel der neuen Saison reisten die WSVer zum bislang ungeschlagenen SV Lok Nossen. Die Marschrichtung vor dem Spiel war klar, wollte man hier doch unbedingt was Zählbares mitnehmen. Das Trainerteam konnte diesmal auf einen breiten und gut besetzten Kader zurückgreifen.

Viel mit abtasten war in den ersten Minuten nicht, beide Mannschaften legten gleich los und waren gut drin im Spiel, wobei die Nossener noch etwas griffiger agierten. Die ersten Aktionen aber waren noch zu ungenau und dementsprechend keine Gefahr für die Gäste.

Nach 15 Minuten kamen die Weistropper immer besser ins Spiel und konnten die sich bietenden Räume nutzen. In der 18. Minute steckte Rost den Ball stark in die Schnittstelle auf Kapitän Mayer durch, welcher somit allein im 16er auftauchte. Locker umkurvte er noch den Hüter und konnte zur 1:0-Führung einschieben.

Diese Führung gab den Weistroppern noch mehr Sicherheit in den Aktionen, Nossen konnte sich nur mit langen Bällen wehren, die aber allesamt von der gut sortierten Abwehr geklärt werden konnten.

In der 33. Minute erneut ein Konter, diesmal schickt Krause mit einem zauberhaften Steilpass Mayer auf die Reise. Im 1-gg-1 lässt er dem Torwart keine Chance und schiebt die Kugel zum 2:0 ins lange Eck.

Danach hätten die Weistropper die Führung noch weiter ausbauen können, doch die Aktionen von Krause und Mayer sowie drei gefährliche Eckbälle, konnten nicht im Tor untergebracht werden.

So ging es mit einer äußerst verdienten 2:0-Führung in die Halbzeit. In dieser stellten die Trainer das System um, sodass im Mittelfeld noch mehr Kontrolle über den Ball und somit über das Spielgeschehen erzeugt werden sollte.

Nach der Pause agierten jedoch vorerst die Nossener und wollten unbedingt den Anschlusstreffer erzielen, die Bemühungen erhielten aber in der 58. Minute einen herben Dämpfer.

Mayer kann sich auf der linken Seite stark gegen drei Gegner durchsetzen und sieht im Rücken der Abwehr seinen Kompagnon Krause, welchen er mit einem Sahnepass bedient. Krause legt sich den Ball noch zurecht und drischt das Leder zum 3:0 in die Maschen. Damit schienen die Messen eigentlich gelesen, das Spiel wurde in Folge allerdings etwas ruppiger und Schiri Dix agierte teilweise unglücklich auf beiden Seiten.

Durch einen Sonntagsschuss mit dem Außenrist in den Winkel verkürzte Nossen in der 75. Minute auf 1:3 aus Sicht der Gastgeber. Die passende Antwort auf den Anschlusstreffer hatten aber die Weistropper in petto – nur zwei Minuten später setzt sich Hiersemann im Zweikampf überragend durch und schiebt danach cool zum 4:1 ein.

In Folge dessen konzentrieren sich die Gäste aufs Kontern und sind damit noch zweimal erfolgreich. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß von Schmieder tanzt sich Rehn noch durch die halbe Nossener Hintermannschaft, bevor er zum 5:1 in der 83. Minute trifft.

Nur eine Minute später kombiniert sich de Schultz mit seinen Mitspielern aus dem Mittelfeld bis zur Strafraumlinie durch, bevor er mit letzter Kraft den Ball zu Kretschmar rüber spitzelt. Der nimmt den Ball direkt und trifft zum 6:1 in den Winkel.

Das 6:2 für Nossen fünf Minuten vor Schluss ist dann nur noch Ergebniskosmetik.

Am Ende steht für die Weistropper ein nie wirklich gefährdeter Auswärtserfolg und weitere drei Punkte auf dem Konto. Damit belegt man nach 3 Spieltagen und 7 Punkten bislang den 4. Tabellenplatz. Das kann sich als Aufsteiger durchaus sehen lassen.

Coach Klemm äußerte sich nach dem Spiel leicht kritisch, dennoch aber sehr zufrieden: "Auch wenn unsere taktische Marschrichtung in der ersten Halbzeit nicht hundertprozentig funktioniert hat, konnten wir mit dem 2:0 zur HZ schon zufrieden sein. Wir wollten dann mit mehr Stabilität in die zweite Hälfte gehen und mit schnellen Kontern alles klar machen! Das haben die Männer super umgesetzt... auch wenn wir gern zu null gespielt hätten, war das Trainerteam sehr zufrieden mit der Leistung heute!!"

Nächstes Wochenende geht es dann am Samstag um 15:00 Uhr im Heimspiel gegen den derzeitigen Tabellenführer Wacker Nünchritz um weitere Punkte. Wir danken natürlich auch noch unseren Fans an der Seitenlinie, welche uns heute wieder unterstützt haben.

Bis dahin bleibt sportlich und, natürlich, gesund.

 

Aufstellung

Tor: Kuschminder

Abwehr: Exner, de Schultz, Hiller

Mittelfeld: Ladwig (46. Bechler), Rost, Freund, Schmieder

Sturm: Krause (62. Rehn), Hiersemann, Mayer (75. Kretschmar)

 

Montag, 21.09.2020

Nachdem die 1. Mannschaft des Weistropper SV am vergangenen Wochenende spielfrei hatte, ging es am Samstag endlich wieder um Punkte in der Kreisliga. Die Gästemannschaft dieses Spiels war die 1. Mannschaft des TSV Merschwitz, auf die man in den vergangenen Jahren in Pokal und Kreisklasse sowie zu Vorbereitungsspielen bereits öfters getroffen ist. Die Vorzeichen sahen erfolgsversprechend aus. Mal abgesehen vom Langzeitverletzten Müller und dem angeschlagenen Kroschwald, konnte das Trainergespann Mark/Klemm auf einen gut besetzten Kader zurückgreifen. Und trotzdem konnte man es sich noch leisten, Spieler an die 2. Mannschaft und die Alten Herren abzugeben, welche ebenfalls an diesem Tag Punktspiele hatten. Außerdem hat man in der jüngeren Vergangenheit immer sehr ordentliche Leistungen gegen den TSV gezeigt und so gingen die Jungs auch sehr selbstbewusst in die Partie.

Pünktlich um 15 Uhr wurde das Spiel bei schönstem Sonnenschein vom Unparteiischen angepfiffen. An diesem Spieltag leider ohne Linienrichter, weil aus diversen Gründen an dem Wochenende zu viele Schiedsrichter gefehlt haben, anderweitig im Einsatz waren oder selbst spielen mussten.

Von  Anfang an nahm der WSV das Zepter in die Hand und bestimmte das Spiel. Merschwitz stand wie erwartet sehr tief und versuchte sich erst einmal auf das Verteidigen zu konzentrieren. Es waren keine vier Minuten gespielt, da hatte Rost schon die erste dicke Möglichkeit. Nach einer starken Balleroberung lief er schnurstracks auf den gegnerischen Sechzehner zu, doch sein Schuss verfehlte knapp den linken Winkel.

Nur wenige Aktionen spielten sich anschließend in den Strafräumen ab. In den ersten 20 Minuten war fast ausschließlich der WSV am Ball, ließ Gegner und Ball super laufen, tat sich allerdings noch schwer gegen den tiefstehenden Merschwitzer Beton eine Lösung zu finden. Die Gäste aus Merschwitz wurden so eingeschnürt, dass Sie sich selbst nur selten aus der eigenen Spielhälfte befreien konnten. Doch der Spielstand blieb vorerst beim 0:0. Die Weistropper ließen sich aber keineswegs verrückt machen. Sicher und souverän wurde das Spiel von hinten aus der eigenen Viererkette aufgebaut und versucht, die Gäste aus der eigenen Hälfte zu locken. Merschwitz strahlte bis dato gar keine Gefahr aus.

In der 21. Minute wurde dann Krause schön freigespielt, doch sein flacher Schuss von der Strafraumgrenze aufs linke Eck wurde vom Gästetorhüter noch zur Ecke gelenkt. Immer wieder probierte es der WSV nun, die Abwehr mit schnellen Passstafetten auszuspielen, doch die Abschlüsse waren entweder nicht präzise genug oder der letzte Pass war unsauber gespielt. Weil sich Merschwitz aber nicht richtig herauslocken ließ, war es auch nicht so einfach, deren 5-Mann-Riegel in der Abwehr zu überspielen. In der 31. Minute sorgte dann eine Standardaktion wieder für mehr Gefahr vor dem Tor. Ein langer Einwurf von Schmieder konnte vom Merschwitzer Torhüter noch soeben weggefaustet werden. Hiersemann stand hier schon zum einschieben bereit.

In der 37. Minute gab es dann endlich das erste Tor der Partie. Nach ruhigem Spielaufbau an der Mittellinie von Hiller und de Schultz wurde der Ball scharf auf Fröhlich auf die linke Seite gespielt. Fröhlich drang in den Sechzehner ein und legte den Ball klug in die Mitte zurück auf Rost, welcher aus 12 Metern  flach mit der Innenseite zur hochverdienten Führung einschieben konnte.

Kurz vor der Halbzeit fasste sich Kapitän Mayer nochmal ein Herz und hämmerte aus 25 Meter Torentfernung einfach mal drauf. Sein strammer Schuss flog nur knapp am rechten Pfosten vorbei. Schade, denn hier wäre der gegnerische Torhüter vermutlich machtlos gewesen. So ging es mit einer schmeichelhaften 1:0-Führung anschließend in die Pause.

                       

                       

                       

 

weitere Bilder vom Spiel

In der Pause zeigte sich Coach Klemm sehr zufrieden mit der Umsetzung seiner Marschroute. Natürlich agierte man hier und da noch etwas unglücklich vor dem Tor. Aber hinten kam man überhaupt nicht in Bedrängnis. Mal abgesehen von einem Zweikampf im Weistropper Sechzehner in der 25. Minute, welchen Hiller souverän für sich entschied, wurden die Merschwitzer Angriffsbemühungen schon in Höhe der Mittellinie gestoppt. Das Trainerteam empfahl den Jungs, weiter ruhig zu bleiben und die schnellen Außenverteidiger noch mehr nach vorn mit einzubeziehen, um auf der Außenbahn Überzahl zu erschaffen.

Und siehe da, kaum war die zweite Halbzeit angepfiffen, fiel genau so das 2:0. In der 47. Minute eroberte Krause auf der rechten Seite den Ball und schickte den schnellen Ladwig zur Grundlinie. Dessen scharfe und flache Hereingabe drückte Mayer 5 Meter vor dem Tor dann zum 2:0 über die Linie.

In der Folge blieb der WSV weiter spielbestimmend und erarbeitete sich beste Chancen. In der 50. Minute spielte Mayer im gegnerischen Sechzehner einen Querpass auf Hiersemann, der den Ball leider aus guter Position über das Tor beförderte. Drei Minuten später war es wieder Hiersemann, der im Sechzehner sehr aussichtsreich freigespielt wurde, doch auch dieser Abschluss ging über das Gehäuse. Es sollte einfach nicht sein Tag sein.

Und so kam es, wie es im Fußball eben immer so kommt. Mit der ersten Torchance für die Gäste nach 55. Minute gelang dem TSV der Anschlusstreffer zum 2:1. Ein langer Pass aus der eigenen Hälfte der Merschwitzer fand deren Außenspieler, der den Ball in den Sechzehner leitete. Dort schob der Stürmer flach am bislang weitestgehend beschäftigungslosen Kuschminder flach zum 2:1 ein. Hier waren die Abwehrspieler für einen Moment zu weit weg von Ihren Gegenspielern, und das wurde sofort bestraft.

Kurze Zeit später wurde der Merschwitzer Stürmer Kunz dann leider mit Verdacht auf Schlüsselbeinbruch ausgewechselt. In einem Zweikampf mit Hiller, landete er hart auf dem Boden und konnte nur unkontrolliert abrollen. Schon nach dem Aufstehen griff er sich sofort zur Schulter und konnte nicht mehr weiterspielen. An dieser Stelle wünschen wir natürlich gute Besserung und eine schnelle Genesung an den verletzten Spieler.

Trotz des Anschlusstreffers und der kurz danach folgenden Verletzung des Merschwitzer Spielers, ließ sich der WSV nicht aus der Ruhe bringen und beherrschte weiterhin das Spielgeschehen. In der 65. Minute gab es eine Ecke von Krause, welche geklärt werden konnte, den Abpraller schnappte sich Mayer und hielt aus 20 Metern Entfernung einfach mal drauf. Der Hüter bekam gerade noch die Fäuste hoch und konnte den Ball noch entschärfen.

Wenige Minuten stach Mayer dann aber erneut zu. Nach einem schönen Heber von Rost über die Abwehr war Mayer frei durch und hielt von der Strafraumgrenze drauf. Seinen strammen Volleyschuss erwischte der Hüter zwar noch mit den Handschuhen. Den Einschlag ins Netz zur 3:1-Führung konnte er dennoch nicht verhindern.

Zehn Minuten vor Spielende setzte Rost dann noch mal den trickreichen Rehn im gegnerischen Sechzehner in Szene. Mit starker Technik und schnellen Haken vernaschte Rehn zwei Gegenspieler, doch sein Abschluss ging knapp rechts unten am Tor vorbei. Bei Merschwitz fehlte hinten heraus die Kraft, um sich noch einmal aufzubäumen. So blieb es beim 3:1-Spielstand und dem ersten Sieg in der Kreisliga in der neuen Saison. 

Der WSV zeigte hier einen souveränen Auftritt und behielt so völlig zurecht die drei Punkte in Weistropp. Coach Klemm sagte kurz nach dem Spiel: „Wie erwartet trat Merschwitz extrem defensiv an, was uns in den ersten 30 Minuten vor eine schwere Aufgabe gestellt hat. Wir hatten hier zwar schon einige Chancen, konnten aber kein Kapital daraus schlagen. Der Dosenöffner in der 37. Minute mit dem Treffer von Stanley tat der Truppe gut und verstärkte noch einmal das Selbstvertrauen. Das wir in der zweiten Halbzeit direkt mit dem 2:0 starten hat uns dann die letzte nötige Sicherheit gegeben. Wenn wir heute unsere Chancen besser genutzt hätten, wäre es deutlicher geworden. Alles in allem sind wir aber sehr stolz auf die Männer. Das war eine tolle Leistung. Daran wollen wir jetzt in den nächsten Wochen natürlich anknüpfen.“

Bedanken möchten wir uns natürlich auch bei den zahlreichen Zuschauern und hoffen euch beim nächsten Mal wieder am Sportplatz begrüßen zu dürfen.

Nächsten Sonntag (27.09.2020) fährt die 1. Mannschaft nach Nossen und will dort am liebsten gleich weitere 3 Punkte sammeln. Wir freuen uns über jeden Zuschauer, der die Reise mit antritt.

Bleibt sportlich und vor allem weiterhin gesund.

 

Aufstellung:

Tor: Kuschminder

Abwehr: Ladwig, Hiller, de Schultz, Schmieder (90. Woiterski)

Mittelfeld: Rost, Freund, Fröhlich

Sturm: Krause (80. Kretschmer), Hiersemann (60. Rehn), Mayer

 

   
   
Metallschlosserei Lehmann
   
   
© Weistropper SV