Saison 2021/2022

Dienstag, 14.09.2021

Mit einem wohl etwas mulmigen Gefühl ging es für Coach Mark in die Vorbereitung für das Spiel – nicht nur, dass sein Co-Trainer derzeit im Urlaub weilt und sich neben Sonne auch das ein oder andere Kaltgetränk gönnt, hatte auch der Pokalfight gegen Lommatzsch  sichtbare Spuren im Kader des WSV hinterlassen.

Kuschminder und Kretschmar fallen definitiv noch eine Zeit aus. Mit Freund, Kroschwald, Hiller und Mayer standen noch vier weitere angeschlagene Spieler im Kader. Hinzu kamen noch einige Absagen aus privaten Gründen sowie wegen Urlaub, sodass es für das erste Punktspiel recht eng aussah. Hier noch einmal "Danke" an Pierre, Kurti und Nachi, welche sehr viel Stress (und wenig Schlaf) auf sich nahmen, um dem Team zu helfen. Ganz starke Aktion Jungs.

Am Ende standen 13 Mann zur Verfügung, welche natürlich hochmotiviert waren, gegen den designierten Meister der vergangenen abgebrochenen Saison entschlossen dagegen zu halten.

Grundsätzlich ist das Spielgeschehen recht schnell erzählt - beide Mannschaften tasteten sich lange Zeit ab, keiner wollte ein richtiges Risiko eingehen und den ersten Fehler machen. Dies zog sich irgendwie durch die ganze Partie und so sahen die Zuschauer nicht gerade einen Leckerbissen an Fußballspiel. Dennoch war es ein über 90 Minuten von Kampf und viel Einsatz geprägtes Match, welches hier und da auch noch ein paar Strafraumszenen hatte. Die Abschlüsse von Krause, Mayer und Kroschwald jedoch waren zu harmlos bzw. brachten keine ernste Gefahr.

Gleiches Spiel auf der Gegenseite, wo heute Daniel Mittag, einer der älteren Herren, das Tor hütete und eine gute Figur machte.

Die 35. Minute brachte dann für den WSV eine wahre Hiobsbotschaft mit sich. In einem normalen Zweikampf 20m vor dem Gästetor verletzte sich unser Nick Krause erneut am bereits lädierten Knie. Für Ihn war die Partie vorzeitig beendet und das Lazarett der Weistropper um einen guten und wichtigen Spieler reicher – wir warten nun auf die Berichte vom MRT und drücken „Niggi“ die Daumen, dass es sich nicht erneut um eine schwere und langwierige Verletzung handelt.

Kurz vor der Pause bekommen die Weistropper noch einmal einen Freistoß an der rechten Außenlinie zugesprochen – mit einem Geniestreich setzte Freund den Ball über den sich vergebens streckenden Gästetorwart ins lange Eck zur 1:0-Pausenführung.


In der zweiten Hälfte wollte man hinten sicher stehen und nach vorne mit schnellen Kontern Nadelstiche setzen.

Hinten sicher standen die Weistropper aber nur gut drei Minuten. Gröditz kämpfte sich gut bis zum 16er durch und setzte stark nach, die Abwehr kann den Ball nicht klären und so kommt ein Gröditzer zum Abschluss von der linken Strafraumecke. Der Schuss geht Mittag im Tor des WSV unglücklich durch die Beine zum 1:1-Ausgleich.

Danach das gewohnte Spiel aus Halbzeit 1 – beide Teams abwartend, relativ wenig spielerisches, dafür viel Kampf und Leidenschaft auf beiden Seiten. Schiri Napp mit der ein oder anderen fragwürdigen Entscheidung gegen beide Teams, hatte das Spiel dennoch recht gut in der Hand.

Viele Strafraumszenen gab es nicht zu bestaunen, dafür standen beide Abwehrreihen zu gut bzw. fehlte es den Stürmern beiderseits heute an der Durchschlagskraft. Gröditz versuchte es oft mit weiten Bällen, jedoch waren die Weistropper gut in der Rückwärtsbewegung. Die Heimelf probierte es immer wieder über außen, doch war heut kein Durchkommen drin.

Am Ende blieb es beim leistungsgerechten Unentschieden, mit dem wohl auch beide Mannschaften ganz gut leben können.

Coach Mark äußerte sich nach dem Spiel wie folgt: „Am Ende ein gerechtes Unentschieden. Uns hatten die 120min vom Pokalspiel noch in den Knochen gesteckt, weswegen wir unser gewohntes Spiel nicht voll ausspielen konnten. Dennoch ein guter Kampf und der Versuch, vieles spielerisch zu lösen. Leider hat sich wieder einer unserer Spieler verletzt - von uns allen gute und schnelle Genesung.“

Die Weistropper starten damit, ähnlich wie letztes Jahr, mit einem 1:1-Unentschieden in die neue Saison. Auf den beiden letzten Spielen kann man sehr gut aufbauen und mit breiter Brust in die anstehenden Aufgaben in Liga und Pokal gehen. Nächste Woche ist man zu Gast bei Wacker Nünchritz, die Ihr Gastspiel bei der zweiten Vertretung der SG Canitz mit 1:4 verloren haben – das hat in der Liga aber bekanntlich nichts zu heißen.

Die Pokalauslosung hat uns ein weiteres Heimspiel gegen einen Kreisoberligisten gebracht – am 25./26.09. empfangen wir den TSV 1862 Radeburg in der 1. Pokalhauptrunde. Genauere Infos zur Partie folgen in Kürze.

Bis dahin, bleibt sportlich!

 

Aufstellung

Tor: Mittag 

Abwehr: Schmieder, de Schultz, Hiller, Pietzsch

Mittelfeld: Fleischer, Freund, Kroschwald (84. Beyer)

Angriff: Woiterski, Mayer, Krause (35. Rentzsch)

 

 

Montag, 06.09.2021

Zum ersten Pflichtspiel der neuen Saison gastierte der Kreisoberligist aus Lommatzsch im Weistropper Rund. Bei fantastischen Bedingungen und vielen Zuschauern sollten an diesem Samstagnachmittag Alle auf Ihre Kosten kommen.

Die Weistropper mussten urlaubs- und verletzungsbedingt u. a. auf De Schultz, Ladwig, Hiersemann und Fröhlich verzichten. Das neu formierte Trainerteam Mark/Müller konnte im gewohnten System dennoch eine voll motivierte Truppe auf den Platz schicken. Die Zielvorgabe vor dem Spiel war klar – der Gast ging als Favorit in die Partie, der WSV wollte sich aber nicht so einfach geschlagen geben und sich als eine geschlossene Einheit auf dem Feld präsentieren.

Was die Weistropper Jungs dann aber auf dem Grün ablieferten, war ein absolut überragender Pokalfight. Von der ersten Minute an war man hellwach, stellte die Räume gut zu und stand dem Gegner auf den Füßen. Der hatte zwar zu Beginn seine Chancen, konnte diese aber nicht nutzen.

In der 9. Minute die erste große Gelegenheit für den WSV. Kroschwald bringt aus dem Halbfeld eine Flanke hinter die Abwehrreihe der Gäste, wo sich Kapitän Mayer clever freigelaufen hat. Aus spitzem Winkel nimmt er den Ball direkt, setzt diesen aber knapp über den Querbalken.

Nur vier Minuten später wird es nach einer Ecke wieder gefährlich, doch den Schuss von Mayer aus halbrechter Position kann der Hüter zur erneuten Ecke klären.

Die Gäste zwar spielerisch besser, aber nach wie vor nicht zwingend. Ihre Bälle können von der heute sehr zweikampfstarken Innenverteidigung um Hengst/Hiller sicher geklärt werden. Die wenigen Chancen vereitelt Kuschminder im Tor der Gastgeber sicher.

In dieser Zeit dann eine Druckphase der Gäste, welche aber keinen zählbaren Erfolg bringt. Im Gegensatz dazu der WSV, der durch eine eigentlich geplante Kopfballverlängerung von Woiterski nach einem Freistoß von Hiller mit 1:0 in Führung gehen kann (26. Min).

Danach neutralisieren sich beide Mannschaften im Mittelfeld, mit leichten Vorteilen für Lommatzsch. Diese agieren aber nicht zielstrebig genug gegen die gut formierte Weistropper Elf. Im zentralen Mittelfeld gewinnen Kroschwald und Freund nahezu jeden wichtigen Zweikampf und stabilisieren so das Spiel.

Kurz vor der Pause dann die nächste Verletzung beim WSV. Beim abfangen einer Flanke knickt Kuschminder bei der Landung mit dem Knöchel um, für Ihn geht es nach der Halbzeit leider nicht mehr weiter.

Der WSV kommt nochmal zu einer guten Möglichkeit, als Beyer alias „Siggi“ den Ball auf der rechten Seite stark erkämpft. Der Ball kommt zu Mayer, welcher in die Gasse zu Krause weiterleitet. Sein Schussversuch geht aber leider am langen Pfosten vorbei.

Auch der LSV kann kurz vor der Pause noch zwei gute Chancen für sich verbuchen, aber sowohl Hengst als auch Freund sind entscheidend zur Stelle und können den Ball klären.

Mit einer kämpferisch nicht ganz unverdienten Führung ging es dann in die Pause. In dieser nahm man sich vor, einfach so weiter zu spielen und dem Gegner das Leben weiter schwer zu machen.





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Dies gelang in den ersten zehn Minuten nicht so richtig gut. Beim Gast kam durch die Einwechslung der Nr. 17 viel Power und ein anderes auftreten rein, dadurch schien der WSV verunsichert zu sein. Durch individuelle Fehler konnten die Lommatszcher mit einem Doppelschlag in der 49. und 51. Minute das Spiel zu Ihren Gunsten drehen. In der Folge hätte Lommatzsch mit etwas mehr Gefühl im Fuß durchaus noch ein, zwei Tore schießen können.

Aber der WSV gab sich nicht auf und kämpfte weiter verbissen um jeden Ball. Jede gute Aktion wurde gefeiert und somit jeder motiviert, weiter dagegen zu halten. So kämpften sich die Jungs wieder ins Spiel zurück.

Nach zwei weiteren Wechseln (Oppermann für Mayer – 55.min / Pietzsch für Beyer – 63. Min) war es dann wieder Woiterski, der nach einer stark getretenen Ecke von Krause erneut mit dem Kopf zur Stelle war und das 2:2 erzielen konnte. Ab diesem Zeitpunkt wird er nur noch „Kurticopter“ genannt – über seine Kopfballstärke hat er seine Mitspieler jahrelang im Dunkeln stehen gelassen – und auf einmal folgte die Explosion (Anmerkung: nahezu jeder Abschlag vom Tor wurde heute von Kurt mustergültig mit dem Kopf weitergeleitet. Hat es so auch noch nicht gegeben).

Da es im Pokal um Alles oder Nichts geht, setzte das Trainerteam in der Schlussminute alles auf Sieg und wechselte noch einmal offensiv. Zweifach-Schütze Woiterski ging unter Applaus nach draußen, für Ihn kam Erik „Bundy“ Rothe und Hiller ging in die Offensive.

Das Spiel wurde nun deutlich hitziger und jeder Zweikampf wurde hart, aber in der Regel fair geführt. In der 80. Spielminute klärt Pietzsch nach einer Ecke und Kofpball von Lommatszch für den bereits geschlagenen Wagner auf der Linie.

Die Gäste mussten dann in der 85. Minute nach einer gelb-roten Karte auf Ihren Dreh- und Angelpunkt der zweiten Hälfte verzichten und spielten den Rest der Partie in Unterzahl.

Große Aufregung dann wiederum nur eine Minute später. Ein Freistoß von Kroschwald aus dem Halbfeld findet Hiller auf Links. Dieser tanzt noch zwei Gegenspieler aus und zeiht einfach mal ab, der abgefälschte Ball kommt zu Kretschmar, dessen Nachschuss durch einen LSV-Spieler nur noch mit der Hand geklärt werden kann – Elfmeter für Weistropp. Krause-Schwarzenberg alias "NKS7" nimmt sich der Verantwortung an und trifft zum viel umjubelten 3:2.

Danach drücken die Gäste auf den Ausgleich und können diesen auch in der 89. Spielminute durch einen Kopfball erzielen.

Im Anschluss geht es in die Verlängerung – bis hierhin war es bereits eine überragende Leistung der Mannschaft. Und auch die Verlängerung war von viel Einsatz beider Mannschaften geprägt. Die etwas besseren Chancen hatte dabei der WSV durch Abschlüsse von Krause und Schmieder, dessen Schuss von der Latte auf die Linie sprang. Das sah im ersten Moment verdächtig nach Wembley-2.0 aus.

Auch die Gäste tauchten vor dem Tor auf, doch das Bollwerk um die Viererkette sowie das zentrale Mittelfeld stand fest und konnte immer wieder klären. Die LSV-Stürmer verzweifelten so langsam an den langen Beinen der Weistropper.

Das Spiel stand in der Verlängerung auf des Messers Schneide – beide Mannschaften spielten mit offenem Visier und voll auf Sieg. Doch keiner konnte sich am Ende durchsetzen – so musste das Elfmeterschießen herhalten.

Für den WSV traten Freund, Kroschwald, Krause, Pietzsch und Schmieder an. Geschlossen stand man im Halbkreis und war sich schon jetzt sicher, hier heute eines der besten Spiele der vergangenen Jahre gezeigt zu haben, egal wie das Elfmeterschießen ausgehen würde.

Der LSV begann als erstes, Freund konnte für den WSV ausgleichen. Auch die nächsten Schützen waren sicher und trafen. Schuss Nr. 3 des WSV wurde durch den LSV-Hüter pariert, sodass der LSV erstmal in Führung blieb. Den 4. Schützen irritierte Wagner im Tor des WSV so sehr, dass dieser den Ball an den Pfosten setzte. Durch Pietzsch wurde das Spiel wieder auf Gleichstand gestellt. Was folgte war eine Sternstunde für „Betonmischa“ Wagner und sollte als Lehrvideo zum DFB gesendet werden, denn den letzten Elfmeter des LSV kratzte er sensationell aus dem linken unteren Eck und ermöglichte so Schmieder die Möglichkeit, den Sack zu zumachen. Dieser ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und verwandelte den letzten Elfmeter sicher. Der WSV gewinnt und ist somit eine Runde weiter. Die Freude bei den Spielern, dem Trainerteam und den Fans war überschwänglich.

   

Mit einer durch und durch geschlossenen, kämpferisch starken und spielerisch überzeugenden Leistung konnte man heute den Favoriten ärgern und ein Bein stellen. Am Ende zieht man nicht unverdient eine Runde weiter und steht am 25./26.09.2021 in der Hauptrunde des Kreispokals Meißen.

Die Coaches Mark/Müller beglückwünschten Ihre Männer und gaben folgendes zu Protokoll: Mega geschlossene Mannschaftsleistung! Wir sind sehr stolz auf die heutige Leistung aller Spieler, die sich den Sieg sehr hart erkämpft haben. Gegen einen sehr guten Gegner haben wir alles in die Waagschale geschmissen und am Ende die Prise Glück gehabt.“

Für die anstehende Woche heißt es erst einmal Wunden lecken, auskurieren und hoffen, dass bei den angeschlagenen bzw. verletzten Spielern keine längeren Ausfälle zu erwarten sind.

Vielen Dank an Alle, die uns draußen an der Linie angefeuert und unterstützt haben. Natürlich hoffen wir auch nächste Woche wieder auf zahlreiche Unterstützung, wenn am Samstag um 15:00 der erste Spieltag der neuen Saison ansteht. Zu Gast in Weistropp ist die spielstarke zweite Mannschaft des FV Gröditz. Wenn man mit der gleichen Einstellung wie heute in die Partie geht, könnte auch hier wieder etwas Zählbares geholt werden.

Aufstellung

Tor: Kuschminder (46. Wagner)

Abwehr: Schmieder, Hengst, Hiller, Beyer (63. Pietzsch)

Mittelfeld: Kroschwald, Freund, Mayer (55. Oppermann)

Angriff: Woiterski (75. Rothe), Kretzschmar, Krause 

 

 

Donnerstag, 12.08.2021

Am Sonntag den 08.08. stand das 4. Testspiel der Weistropper auf dem Programm. Um 11 Uhr gastierte man in Freital gegen den Kreisoberligisten SG Wurgwitz.

 Leider ging das Team von den Coaches Mark/Müller wieder mal äußerst dezimiert an den Start. Aus diversen Gründen fehlten erneut zu viele Spieler aus dem Kader der 1. Mannschaft, wodurch man wieder auf 5 Spieler der Reserve zurückgreifen musste um wenigstens 14 Spieler zu stellen.

Ganz von ungefähr kommt das Problem nicht. Nach Monaten des Lockdowns und des Nichtstuns genießen viele die schönen Sommertage und die Ferien sind allgemein auch als Urlaubszeit bekannt. Trotzdem gibt es bei den beiden Trainern zu viele Fragezeichen hinter einigen Spielern die teils unverständlich fehlen. Selbst unter der Woche ist es momentan Dienstags ein Hoffen und Bangen wenigstens 8 Spieler zusammenzubekommen um Training überhaupt stattfinden zu lassen. Bei zwei gemeldeten Teams für die neue Saison ist das einfach zu wenig! So ist es eigentlich verwunderlich wie sich einige Spieler Woche für Woche anschauen und sich fragen warum das gegnerische Team deutlich frischer und fitter wirkt. Simples Rezept dafür ist vermutlich eine ordentliche und möglich regelmäßige Beteiligung am Training. Aber auch das werden die Trainer demnächst noch einmal ansprechen und es bleibt zu hoffen, dass die Teilnehmerzahlen nach den Ferien wieder hochschnellen.

… Aber nun zum Spiel. Ganz nüchtern betrachtet, könnte man den Spielbericht in einem Satz zusammenfassen: Wir haben zurecht und mit Ansage ordentlich auf den Sack bekommen.

Mangels Alternativen stand wieder mal eine durchgemischte Mannschaft auf dem Feld um die Grün-Weiße Fahne für den WSV hochzuhalten. Nach bereits 15 gespielten Minuten sehnte man sich aber eigentlich schon dem Abpfiff entgegen. In der 3., 6. Und 13. Minute schepperte es bereits 3 Mal hinter Kuschminder. Man war geistig noch gar nicht richtig im Spiel und lief Ball und Gegner eigentlich nur hinterher. Man muss leider gestehen, dass man weder körperlich, spielerisch noch konditionell dagegenhalten konnte. Wurgwitz erspielte sich Chancen um Chancen und so war es doch auch schmeichelhaft, dass man in der ersten Halbzeit nur noch einen Gegentreffer in der 24. Minute zum 4:0 einstecken musste. Ab der 30. Minute hatte sich der WSV etwas gefangen und versuchte selbst ein paar Konter zu setzen und mitzuspielen, aber abgesehen von Einzelaktionen durch Kretschmar war das in der ersten Halbzeit eine überschaubare Leistung. In der 42. Minute sorgte auch jener Kretschmar für den 4:1 Anschlusstreffer als er ein Absprachefehler zwischen Torwart und Abwehrspieler nutzte um sich den Ball zu erkämpfen und über die Linie zu drücken. So ging e mit einem ernüchternden 4:1-Rückstand in die Halbzeit wo oach Mark unmissverständlich sagte was er von der Leistung seines Teams hielt und das eigentlich nichts umgesetzt wurde was man vorher besprochen hatte.

   

   

Es fühlt sich seltsam an zu schreiben, dass man anschließend in der zweiten Halbzeit ein besseres Gesicht zeigte, mit dem Wissen das man trotzdem noch einmal 5 Stück eingeschenkt bekommen hat. Auch weil Wurgwitz einen Gang zurückschaltete, konnte der WSV aktiver am Spiel teilnehmen. Große Chancen sprangen dabei erst einmal nicht heraus, aber man versuchte den Ball in den eigenen Reihen zu halten und nach vorn zu spielen. Im letzten Dritte fehlte aber weiterhin das Glück im Abschluss und die Genauigkeit beim Abspiel. Durch einige kleine Verletzungen, musste nun auch immer wieder gewechselt werden, wodurch man die Zuordnung in der Hintermannschaft nun doch wieder öfter verlor. So kam es wie es kommen musste und die Gastgeber erzielten innerhalb von 15 Minuten (57., 69., 70. Und 73.) weitere 4 Treffer zum 8:1. In der Folge spielte wieder nur Wurgwitz.

Man presste tief gegen den WSV und konnte sich die Bälle so immer wieder zeitig zurückerobern und nach vorn spielen. Wenn man bedenkt wie oft die Wurgwitzer Angriffsreihe in den letzten 20 Spielminuten frei vorm Tor an Kuschminder scheiterte oder den Ball unbedrängt neben das Tor setzte, muss sich der WSV schon eingestehen, glücklich sein zu dürfen, dass man hier nicht zweistellig abgeschossen wurde. In der 80. Minute bekam man „nur“ noch den Gegentreffer zum 9:1. 5 Minuten vor Spielende dann aber noch ein Lichtblick. Pietzsch und de Schultz kombinierten sich hinten rechts gut aus der eigenen Hälfte heraus und schickten den unermüdlichen Kretschmar auf die Reise. Der setzte sich im Laufduell gegen sein Gegenspieler durch, blieb cool vor dem Tor und netzte zum 9:2-Endstand ein.

So endete das Spiel mit der 3. Niederlage in Folge. Über die fußballerische Leistung muss man nicht sprechen. Das die Weistropper Spieler kicken können, wissen alle selbst. Wenn man aber heute den Vergleich der Fitnesszustände sieht, läuft einem ein kalter Schauer über den Rücken. Der heute einzige positive Lichtblick Kretschmar ackerte und lief über 90 Minuten, zog einen Sprint nach dem anderen, während einige seiner Mitspieler am liebsten nach 20 Minuten schon eine Trinkpause gemacht hätten. Es gilt nun, dass sich alle hinterfragen wie man die nächsten Wochen agiert und sich präsentiert.

Die Saison startet am 11.09. und bis dahin ist noch Zeit um fit zu werden, aber dann müssen jetzt alle mal die Arschbacken zusammenkneifen und regelmäßig zum Training kommen. Sollte man da verhindert sein, muss man sich halt die Laufschuhe krallen und wenigstens ein oder zwei Mal die Woche daheim für seine Grundkondition machen. Denn heute war eindeutig zu sehen: Ist man nicht fit, macht man Fehler. Man läuft dem Gegner nur hinter her und ist auch bei der Entscheidungsfindung zu spät dran und im Nachteil.

Positiv sollte man aber hervorheben, dass es trotz der herben Niederlage heute keinerlei Gemaule gab. Alle waren ruhig und haben sich trotzdem immer weiter motiviert und für die einigen wenigen erfolgreichen Aktionen gelobt. Das Teamgefüge beim WSV ist komplett intakt und das ist eine hervorragende Basis um sich aus dem Ergebnisloch herauszuarbeiten und bis zum Saisonstart wieder in Form zukommen um die anstehenden Aufgaben gemeinsam zu bewältigen.

Die nächste Hiobsbotschaft folgt allerdings schon. Das angesetzte Testspiel gegen Garsebach am Sonntag den 15.08.2021 wird leider nicht stattfinden. Stand heute (Mittwoch 11.08.) haben nur 6 Spieler zugesagt. Deshalb musste Coach Mark dem Gegner leider absagen.

Es bleibt zu hoffen, dass es die nächsten Wochen bergauf geht und es nun Kick macht. Wir halten euch weiter auf dem Laufenden. Der nächste Test folgt am 28.08. um 13 Uhr in Weistropp, wenn sich die 1. Und 2. Mannschaft sowie die Alten Herren zu einem Freundschaftsspiel mit gemischten Teams in Weistropp treffen und anschließend beim Mannschaftsabend die neue Saison offiziell einläuten.

Bleibt sportlich und bis bald.

 

Aufstellung:

Tor: Kuschminder

Abwehr: Schmieder, Hengst, Rothe (46. Martin), Pietzsch

Mittelfeld: Böhme, Freund, Fleischer (58. Horn) , de Schultz

Sturm: Krause, Kretschmar

 

Freitag, den 06.08.2021

Am Sonntag dem 01.08.2021 stand das dritte Testspiel in der Sommervorbereitung an. Gegen die SG Motor Trachenberge wollten die Trainer Mark/Müller weiter wichtige Erkenntnisse für die anstehende Saison gewinnen und weiter neue Dinge und diverse Spieler auf neuen Positionen testen. Mit 17 Spielern war man auch sehr gut besetzt und konnte verschiedene Varianten ausprobieren.

Pünktlich um 10 Uhr wurde das Spiel bei leichtem Nieselregen auf der heimischen Weistropper Anlage angepfiffen.

Angefangen wurde mit einem 4:3:3-System, weil alle drei Spieler der regional berühmten "Büffelherde" mal wieder gemeinsam zur Verfügung standen. Auch wenn Kapitän Mayer im zentralen Mittelfeld anfing, sollten sich Krause und Hiersemann gemeinsam mit dem jungen Kretzschmar vorn austoben. Kompakt stehen und die Mitte dicht machen, war die vorgegebene Marschroute der Trainer und anfangs konnte das auch gut umgesetzt werden.

In den Anfangsminuten neutralisierten sich beide Mannschaften im Mittelfeld. Sowohl die Gäste aus Trachenberge, als auch der WSV standen hinten sicher und ließen anfangs keine großen Chancen zu. Beim WSV ging in der Phase viel über links mit den schnellen Schmieder und Kretzschmar, doch dem jungen Stürmer der Weistropper fehlte oft etwas der Mut, sein 1-gegen-1-Spiel bis zum Tor durchzuziehen, obwohl er doch deutliche Schnelligkeitsvorteile hatte.

Nach der Anfangsviertelstunde wurden die Gäste mutiger über die Außenbahnen und versuchten sowohl über rechts als auch über links den WSV mit Überzahl zu umspielen. Das gelang erstmal sehr gut in der 16. Minute. Nach einigen guten Pässen drang der gegnerische Stürmer in den Sechzehner vom WSV ein und konnte von Pietzsch nur mit einem unglücklichen Foul gestellt werden.

So folgte der Elfmeter für die Gäste und dieser brachte die Führung für Trachenberge. Obwohl vorher noch lautstark angesagt wurde, dass man nach dem Schuss mit einlaufen sollte um mögliche Nachschüsse zu verhindern, wurde das leider konsequent von allen ignoriert. Der Schütze trat an, Kuschminder hielt den Ball stark, doch war anschließend beim Nachschuss machtlos, auch weil die Hintermannschaft des WSV kollektiv kurz pennte und an der Sechzehnergrenze verweilte.

Danach verlor man dann etwas den Zugriff im Spiel und konnte nicht mehr so viel Akzente nach vorn setzen. Und so ging man in der 27. Minute bereits mit 0:2 in Rückstand. Motor Trachenberge nutzte ganz einfache Mittel und kam mit zwei Doppelpässen spielerisch leicht durch die WSV-Hintermannschaft, wo der Stürmer nur noch zum 0:2 einschieben musste.

Der nächste kleine Nackenschlag für die Heimmannschaft und das merkte man dem WSV in der Folge leider doch deutlich an. Einfache Pässe fanden nicht mehr den Nebenmann, das Tempo wurde immer wieder herausgenommen und vorn wurden Abschlüsse von seltsamen Positionen genommen, obwohl die Mitspieler doch meist besser positioniert waren. Aufopferungsvoll (vermutlich durch die kritischen Blicke seines Opas getrieben, der heute wieder zusah) ging der Kapitän Mayer im Mittelfeld voran und schmiss sich in jeden Zweikampf, während seine Neben- und Hintermänner völlig den Zugriff im Spiel verloren und zu zaghaft und meist einen Schritt zu spät am Werk waren. Deshalb gab es bis zur Halbzeit keine sehenswerten Aktionen mehr nach vorn und das Team ging doch recht angefressen in die Kabine.


In der Halbzeitpause tauschte man sich doch lautstark aus und man merkte allen die Unzufriedenheit an. Die Coaches Mark/Müller stellten dann auf ein 4:4:2 um und wechselten direkt zu Beginn der zweiten Halbzeit 5x aus, um allen auch genügend Spielzeit zu geben und um sich zeigen zu können.

Die Ansagen in der Halbzeit schienen auch gefruchtet zu haben. Der WSV verbesserte sein Spiel deutlich. Über eine ballsichere Abwehr wurde das Spiel geduldig von links nach rechts und wieder zurück verschoben, bis sich eine Lücke auftat und man den Weg nach vorn suchte. Vor allem Freund und Rost waren nun in der Zentrale äußerst wach, ballsicher und verteilten die Bälle fast gänzlich ohne Fehler.

Nun sah es wieder aus wie der WSV, der die letzten 2 Jahre so viel Freude gemacht hat. Immer wieder wurden Chancen kreiert und dabei stand man hinten mit Fleischer und de Schultz sicher genug um den Vorderleuten den Rücken freizuhalten. Allein vorn fehlte heute in den zweiten 45 Minuten einfach das Quäntchen Glück im Abschluss. 2x fielen Treffer doch der Schiedsrichter entschied auf Abseits. Ab und an verdaddelte man aus aussichtsreichen Positionen, aber man gab nicht auf und spielte nun munter weiter nach vorn. Man konnte nun wirklich ein ganz anderes Gesicht des WSV sehen. Man übernahm die Kontrolle und hatte viel Ballbesitz.

Natürlich versuchte man nun mit aller Macht vorn den Anschluss herzustellen und so entstanden für Trachenberge ab und an Lücken zum Kontern. Doch die Hintermannschaft konnte konzentriert alle Gefahr bereinigen. Leider blieben die Angriffsbemühungen aber erfolglos und das Spiel ebbte hinten heraus dann etwas ab. So wurde, auch aufgrund der schlechten ersten Halbzeit, dann auch zurecht mit 0:2 für Trachenberge abgepfiffen.

Am Ende waren es gemischte Gefühle. Trotz der schwächeren ersten Hälfte, konnte man sich aufraffen und in der zweiten Halbzeit sehr viele gute Ansätze zeigen und Verbesserungen vorweisen. Nun gilt es im Training weiter hart zu arbeiten, damit man im September endgültig bereit ist für den Ligaalltag.

Bereits am Sonntag haben die Weistropper die Chance, es besser zu machen und Fortschritte zu zeigen. Beim Kreisoberligisten SG Wurgwitz steht schon am Sonntag um 11 Uhr das nächste Spiel auf dem Plan.

Wir bedanken uns bei allen Fans die dem schlechten Wetter getrotzt und uns angefeuert haben und freuen uns schon euch auch am Sonntag wieder begrüßen zu dürfen. Außerdem bedanken wir uns auch beim den Gästen der SG Motor Trachenberge für das Spiel und wünschen euch eine erfolgreiche Saison. (FdS)

Bleibt sportlich.

 

Aufstellung

Tor: Kuschminder

Abwehr: Schmieder (46. Beyer), Hengst (46. Fleischer), Rost (75. Wagner), Pietzsch

Mittelfeld: Kroschwald (46. Freund), de Schultz, Mayer

Angriff: Kretzschmar (46. Horn), Krause (46. Böhme), Hiersemann

 

Montag, 26.07.2021

Am Samstag den 24.07.2021 stand das erste Heimspiel der Vorbereitung auf dem Plan. Dabei empfing man die 2. Mannschaft der SG Motor Wilsdruff in der heimischen Spielstätte in Weistropp.

Nach dem guten Auftritt von letzter Woche wollte man auch dieses Spiel wieder nutzen, um unter Wettkampfbedingungen einige Dinge zu testen und Automatismen in die Mannschaft zu bekommen.

Wie schon in der vergangenen Woche fehlten allerdings zahlreiche Spieler aufgrund von Urlaubszeit und Verletzungen. So musste das Trainergespann Mark/Müller unter anderem auf Woiterski, Ladwig, Freund, Krause, Schmieder, Pietzsch und Kretzschmar verzichten und deswegen wieder auf einige Spieler aus der eigenen Reserve zurückgreifen. Dadurch wurde das Team im Vergleich zur Vorwoche wieder so wild durchgemischt, dass nur fünf Spieler aus der Vorwoche auf Ihren Positionen erneut starteten.

Bei doch sehr schwülem Wetter und drückenden Temperaturen wurde das Spiel pünktlich um 11 Uhr angepfiffen. Wie bereits letzte Woche merkte man der WSV-Elf die vielen Spielerwechsel an und es machte sich in den ersten zehn Minuten sehr viel Unsicherheit breit. Im Gegensatz zum Spiel in der Vorwoche konnte der Gegner aber dieses Mal Kapital daraus schlagen und ging schnell mit 0:2 in Führung.

In der 5. Minute fand eine flache Hereingabe von Rechtsaußen den blanken Mitspieler im Rückraum, der nur noch gezielt einnetzen musste, während alle WSV-Spieler nur Augen für den Ball hatten und sich kollektiv zu weit zum Tor zurückfallen ließen. Lediglich eine Minute später ging es wieder über rechts. Nicht konsequent attackiert zog ein Wilsdruffer Spieler von rechts in die Box und überlupfte mit einer Schussflanke unseren Torhüter Kuschminder zum 0:2 ins lange Eck. Aber selbst wenn der Ball als Flanke gekommen wäre, hätte ein Stürmer am zweiten Pfosten unbedrängt bereitgestanden.

So richtig schütteln und sammeln konnte man sich nach dem schnellen Rückstand aber nicht. Immer wieder wurden leichte Flachpässe zu ungenau gespielt und vom Gegner abgefangen. Auch von der Körpersprache und der Gedankenschnelligkeit her war man in der Anfangsviertelstunde dem Gegner deutlich unterlegen und lief teils nur hinterher. Dann die nächste Hiobsbotschaft für den WSV, als Fröhlich bereits in der 15. Minute mit Schwindel und Unwohlsein ausgewechselt werden musste, aber kurz nach dem Spiel gab es bereits Entwarnung von seiner Seite aus.

Nach 20 Minuten fing sich die Heimmannschaft etwas und konnte nun teilweise mehr für Entlastung sorgen. Nach Ballgewinnen in und um den eigenen Sechzehner, versuchte der WSV das Spielfeld schnell zu überbrücken und tauchte nun auch mit eigenen Chancen vor dem gegnerischen Torhüter auf. Hiersemann und Kapitän Mayer, beide im Vergleich zur letzten Woche neu dabei, waren aber noch etwas zu hastig mit Ihren Abschlüssen und so verpufften die ersten Chancen. Man hielt aber nun besser mit. Wilsdruff hatte immer noch mehr Spielanteile und Ballbesitz, konnte sich aber im letzten Drittel nicht mehr so einfach durchsetzen wie in der ersten Viertelstunde.

Der nächste Nackenschlag dann nach 30 Minuten. Wieder ging es über die rechte Wilsdruffer Seite. Nach einem Einwurf konnte man sich recht ungestört den Ball zwei bis dreimal hin und her spielen, bis die Flanke erfolgte. In der Mitte stieg dann der Stürmer höher als unsere Abwehrkette und konnte den Ball zum 0:3 einnicken. Danach versuchte die Heimmannschaft zwar nun mehr in die Offensive zu investieren, aber die Abschlüsse blieben weiterhin blass. In der 40. Minute legte de Schultz zurück auf Mayer, doch dessen Schuss ging doch 1 bis 2 Meter flach am langen Pfosten vorbei. So ging es mit einem 0:3 in die Halbzeitpause.

       

Zu Beginn der zweiten Halbzeit stellten die Trainer in Absprache mit den Spielern die Formation etwas um, mit dem Ziel mehr Druck nach vorn zu erzeugen. Auch die Gäste aus Wilsdruff nahmen einige Wechsel vor und so entwickelte sich wieder ein vorsichtiges Abtasten beider Mannschaften.

Der WSV konnte aber mehr Nadelstiche nach vorn setzen. Kaum probierte man aber sich offensiver auszurichten, bekam man auch schon ganz schnell die nächste kalte Dusche vom Gegner. Ein strammer Schuss aus gut 35 Metern Torentfernung setzte so tückisch vor Kuschminder auf, dass dieser Ihn nicht mehr abwehren konnte. Somit stand es nach 51 Minuten schon 0:4.

Die Wilsdruffer behielten auch weiterhin die Oberhand beim Ballbesitz und ließen hinten nur wenig zu. Und so fiel die endgültige Vorentscheidung dann bereits in der 64. Minute. Die Gäste kombinierten sich über mehrere Stationen flach durch die WSV-Hälfte und schoben locker zum 0:5 ein.

Danach schalteten die Gäste einen Gang zurück und für den WSV ergaben sich mehr Räume. Man konnte sich nun öfter aus der eigenen Hälfte befreien und hatte selbst längere ansehnliche Ballstafetten welche zu Torchancen führten. In der 66. Minute wurde der Ball 25 Meter vor dem Tor auf de Schultz abgelegt, aber dessen Schuss fand nur die Latte und der Ehrentreffer blieb weiterhin verwehrt.

Neun Minuten später fiel der Treffer aber dann doch noch. Hiersemann wurde mit einem langen Ball auf die Reise geschickt, setzte sich im Laufduell gegen Gegenspieler und gegnerischen Torwart durch und schob den Ball im Fallen zum 1:5-Anschlusstreffer ein. In der Folge merkte man beiden Teams an, schon ordentlich Körner gelassen zu haben und so neutralisierten sich beide Teams weitgehend im Mittelfeld. Die WSV Defensive stand stabiler und so bleib es bis zum Ende beim 1:5 für die Gäste.

"Eine verdiente Niederlage gegen einen starken Gegner. Auch wenn wir in der Abwehr viel neues probiert haben, waren wir generell in den Zweikämpfen nicht energisch genug. Nach vorne fehlte heute auch mehr als nur bißchen Glück. Dennoch haben wir neue Erkenntnisse gewonnen und freuen uns, so stark von unserer zweiten Mannschaft unterstützt zu werden. Durch die Urlaubssaison und Verletzungen fehlten einige Spieler. Danke an Wilsdruff für das gelungene Testspiel."

Für die Mannschaft von Mark/Müller ist noch viel Arbeit zu tun bis zum Saisonstart. Aber momentan holt sich jeder nach der langen Pause so langsam seine Kondition zurück und versucht sich auf seine Mitspieler einzustellen. Sobald die Jungs nach der Urlaubszeit alle wieder regelmäßiger da sind, wird auch  weniger rotiert werden und das Verständnis für den Nebenmann wird nach und nach zurückkommen.

Nächstes Wochenende steht bereits das nächste Testspiel an. Am Sonntag den 01.08.2021 spielt der WSV bereits 10 Uhr früh wieder zu Hause gegen die SG Motor Trachenberge. Wir bedanken uns bei allen Fans für Ihr Kommen und hoffen euch auch beim nächsten Spiel wieder begrüßen zu dürfen. (FdS)

 

Aufstellung:

Tor: Kuschminder

Abwehr: Horn (46. Beyer), Kroschwald, Hiller, Martin

Mittelfeld: Böhme, Fröhlich (15. Bechler), de Schultz, Rost

Angriff: Mayer, Hiersemann

 

   
Raumaustatter Kretschmar
   
   
Dachdeckermeister Hanisch
   
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