Saison 2019/2020

Di., 18.02.2020

 

Am Sonntag, den 16.02.2020, stand das 3. Testspiel der Wintervorbereitung an. Zu Gast war man bei der 2. Mannschaft der TuS Weinböhla. Dem Trainerteam stand wieder ein guter Kader zur Verfügung. Auch wenn mit Hiersemann, Schmieder, Kroschwald und Freund einige Stammspieler verhindert waren, war das Ziel gegen einen erneut höherklassischen Gegner, gut mitzuhalten .

 

Pünktlich um 13 Uhr wurde das Spiel in Weinböhla angepfiffen. Von Anfang an machten die Gastgeber sehr viel Druck. Mit viel Tempo ging es direkt immer wieder in Richtung des Weistropper Tores, wo die Abwehr anfangs sehr nervös wirkte und zerfahren agierte, sodass die Gastgeber immer wieder zu gefährlichen Abschlüssen kommen konnten.

 

Nach 5 Minuten ging trotzdem der WSV etwas unerwartet in Führung. Nach einem starken Seitenwechsel von Rost ging Kapitän Mayer an seinem Gegenspieler vorbei und schob ins lange Eck zum 0:1 für den WSV ein. Das änderte leider nichts am Spielgeschehen. Die Heimmannschaft spielte weiter druckvoll und presste hoch, sodass man den WSV immer wieder zu leichten Fehlern in der Abwehr zwingen konnte. Bälle gingen zu schnell und leichtfertig verloren und einen eigenen, geordneten Spielaufbau konnte man nur selten aufziehen.

 

Nach 10 Minuten hätte es schon 1:1 stehen können. Nach einem Ballverlust am eigenen Sechzehner war es Kuschminder, der den Ball noch halten konnte. Keine drei Minuten später schon der nächste schnelle Ballverlust. Weinböhla war griffig und sofort zur Stelle, doch der Abschluss knallte nur an den langen Pfosten und konnte geklärt werden. Nach 15 gespielten Minuten wirkte die Weistropper Abwehr schließlich etwas sicherer und ließ nicht mehr so viele gefährliche Aktionen zu, doch nach vorn konnte man selbst nur selten gefährlich werden.

 

In der 23. Minute schickte man Bechler nach einem schönen Doppelpass zwischen de Schultz und Krause auf die Reise, doch dieser wurde vor dem Schuss schon zurückgepfiffen, weil er im Abseits stand. Weinböhla drückte weiterhin auf den Ausgleich. In der 28. Minute konnte Kuschminder einen Schuss noch abwehren. Eine Minute später konnte er aber den Einschlag nicht mehr verhindern. Nachdem er einen hohen Schuss noch sehenswert an die Latte gelenkt hatte, war der Stürmer aus Weinböhla  gedankenschneller als seine Bewacher und konnte den Abpraller zum 1:1 über die Linie drücken.

 

Ab der 30. Minute konnte sich der WSV aus der Umklammerung etwas befreien, doch ein Fernschuss von Rost in der 35. Minute wurde nur zur Ecke abgefälscht und 2 Minuten später scheiterte Krause mit seinem strammen Schuss am Torhüter der Gastgeber. Das Tor fiel dann in der 41. Minute auf der anderen Seite. Nach einer Ecke stand ein Spieler von Weinböhla am 2. Pfosten komplett blank und konnte den Ball problemlos zur 2:1-Führung einnicken. In der 45. Minute bereits der nächste Nackenschlag. Nach einem Einwurf von links stimmte die Abstimmung im Strafraum des WSV nicht und so lenkte man den Ball unglücklich direkt auf den Fuß eines Spielers von Weinböhla, der aus kurzer Entfernung den Ball zum 3:1-Halbzeitstand in die Maschen drosch. Zu diesem Zeitpunkt war die Führung der Gastgeber auch in der Höhe absolut verdient. Der WSV hat es in den ersten 45 Minuten nicht geschafft, sich zu entfalten und hatte fast nur damit zu tun, den Laden hinten dicht zu halten.

 

                          

 

                           

 

In der Pause wechselte Coach Klemm dann 4-fach, sodass alle mitgereisten Spieler wie abgesprochen mindestens Ihre 45 Minuten Spielzeit bekommen sollten. Mit den Gedanken war man aber anscheinend noch in der Halbzeit, denn bereits in den ersten fünf Minuten nach Wiederanpfiff konnte Weinböhla auf 5:1 erhöhen. In der 49. Minute tankte sich Weinböhla auf links durch. Die flache Hereingabe konnte nicht konsequent geklärt werden. So war der Heimstürmer da und schob zum 4:1 ein. Keine Minute später führte ein fast identischer Spielzug dann zum 5:1. Nun war hier jeder Schuss von Weinböhla ein Treffer. Die Heimmannschaft spielte schnell und effektiv und nahm hier schon zeitig in der zweiten Halbzeit den Weistroppern den Wind aus den Segeln. In der 55. Minute beinahe das 6:1, doch der Freistoß von Weinböhla klatschte nur an die Latte. Der WSV tat sich weiterhin schwer ins Spiel zu finden und man merkte einigen die hängenden Köpfe etwas an, hatte man doch lange Zeit nicht mehr so hoch hinten gelegen.

 

In der 66. Minute dann ein Lebenszeichen der Gäste. De Schultz, der heute eher mit haarsträubenden Fehlern in der Verteidigung auffiel, fasste sich ein Herz und marschierte nach Balleroberung auf der linken Seite an zwei Gegenspielern vorbei. Dann ging es mal schnell. Sein Ball kam flach in den Sechzehner, welcher auf Fröhlich und der wiederum auf Schiffer ablegte. Schiffer zog mit dem ersten Kontakt ab und verwandelte den Ball humorlos knapp unter die Latte zum 5:2.

 

Die Freude auf den Anschlusstreffer hielt aber nur kurz an. Bereits in der 70. Minute fiel das 6:2 für Weinböhla. Ein fataler Querpass am eigenen Sechzehner konnte abgefangen werden. Der erste Versuch  wurde von Kuschminder noch entschärft, aber beim Nachschuss war er schließlich machtlos. Nun klappte auch alles bei der Heimmannschaft. In der 72. Minute erhöhte man auf 7:2, als ein Sonntagsschuss von der rechten Seite unter der Latte einschlug.

 

Die Weistropper versuchten nun immer wieder zu kontern, konnten aber nichts zählbares mehr vorweisen. In der 79. Minute fiel noch das 8:2, erneut durch einen Traumschuss der Gastgeber. In den letzten 10 Minuten kam der WSV nach Freistößen zwar noch zu zwei Kopfballchancen durch Müller, aber die konnten nicht im Ziel untergebracht werden. So blieb es am Ende beim sehr ernüchternden 8:2 für Weinböhla.

 

Auch wenn TuS Weinböhla hier mit vier Stammspielern der 1. Mannschaft aus der Landesklasse im Kader angetreten ist, sind darin nicht die Gründe für die hohe Niederlage zu erklären. Manche Spieler in grün-schwarz haben einfach einen rabenschwarzen Tag erwischt und so konnte sich Weinböhla auch in der Höhe verdient durchsetzen. Man wird die Niederlage aber nun in aller Ruhe aufarbeiten und die Fehler bis zum Rückrundenstart am 29.02.2020 abstellen.

 

Coach Klemm sagte kurz nach dem Spiel: „Hartes Ergebnis! Aber besser jetzt als zum Punktspielstart. Heute haben leider nur drei Jungs Normalniveau erreicht und die anderen hatten zu viel mit sich selbst zu tun und zu hadern, dass wir heute in viel zu wenigen Situationen als Team aufgetreten sind. Jetzt gilt es, die richtigen Schlüsse zu ziehen und es beim nächsten Mal besser zu machen. Dafür sind solche Testspiele ja auch da. Fehler erkennen und dann daran arbeiten. Das es natürlich für die Jungs erst einmal weh tut, heute so oft den Ball aus dem eigenen Netz zu holen wie in der gesamten Hinrunde, ist klar, bringt uns aber nicht um! Ärgerlicher ist die Verletzung von Kai, mit dem uns nun ein wichtiger Mann eventuell mehr als eine Woche fehlt. Hoffen wir, dass es nicht so schlimm ist, wie es momentan aussieht.“

 

Vom 21.02.2020 bis zum 23.02.2020 bestreitet die erste Mannschaft Ihr Trainingslager in Großenhain mit einem letzten Testspiel gegen die 2. Mannschaft aus Großenhain (Kreisoberliga), ehe man zum Rückrundenstart den SV Hirschstein daheim in Weistropp am 29.02.2020 zum heißen Tanz bittet. Wir bedanken uns bei den zahlreichen Zuschauern, die nach Weinböhla gekommen sind. Wir hoffen auch ein paar Gesichter in Großenhain zu sehen oder euch spätestens gegen Hirschstein zahlreich begrüßen zu können.

 

Bleibt sportlich! (FdS)

 

Aufstellung:

 

Tor: Kuschminder

 

Abwehr: Pietzsch (Ladwig), Exner, de Schultz, Woiterski (Fleicher)

 

Mittelfeld: Rost, Müller, Fröhlich (Hiller)

 

Sturm: Bechler (Schiffer), Mayer, Krause

 

 

 

 

Di., 11.02.2020

Am 08.02.2020 stand das 2. Testspiel in der Rückrundenvorbereitung auf dem Programm. Nachdem man bereits im Sommer zu Hause erfolgreich mit einem 2:0-Sieg gegen den Kreisligisten TSV Merschwitz getestet hatte, einigte man sich schon da auf einen weiteren Test gegen die Schwarz-Weißen. Merschwitz gelang letztes Jahr bekanntlich punktgleich, aber mit einer besseren Tordifferenz von 3 Toren, der Aufstieg in die Kreisliga vor dem WSV. Da aber die Weistropper in dieser Saison noch kein Spiel verloren haben, Ihr Kader deutlich an Qualität gewinnen konnten und Merschwitz mit 8 Punkten in der Kreisliga noch nicht in Fahrt gekommen ist, standen die Vorzeichen an diesem Samstag etwas anders.

Obwohl mit Kapitän Mayer, Krause, Ladwig, Exner und Rehn wichtige Spieler aus diversen Gründen fehlten, konnte der WSV mit einem gut besetzten Kader von 15 Spielern anreisen.

Da der Hauptplatz der Merschwitzer für die Rückrunde geschont werden sollte, wurde am Samstag auf dem Ausweichplatz im Wald gespielt. Schon bei der Ankunft beider Mannschaften am Platz konnte man erahnen, dass es aufgrund des holprigen und tiefen Rasens kein Spiel für Feinschmecker werden und der ein oder andere Ball nicht aufgrund des fehlenden Talents verspringen würde.

Pünktlich um 13 Uhr wurde das Spiel bei strahlendem Sonnenschein angepfiffen. Coach Klemm wollte auch dieses Mal wieder das Spiel zum Testen neuer Varianten nutzen. So ging der WSV in einer 3-5-2 Formation an den Start. Mit von der Partie war hier auch endlich unser Winterneuzugang Stanley Rost, welcher bereits im September vom Kreisoberligisten Coswiger FV zu uns gestoßen, aber erst jetzt spielberechtigt ist. Er bekam auch gleich eine Einsatzgarantie über 90 Minuten, um die Bindung zu seinen neuen Mitspielern weiter zu verbessern. (Zu diesem und auch unseren anderen Winterneuzugängen gibt es aber in einem anderen Beitrag mehr Infos)

Durch die ungewohnte Formation fanden die Weistropper allerdings sehr schlecht ins Spiel und so war es die Heimmannschaft aus Merschwitz, welche die ersten gefährlichen Angriffe setzen konnte. Der WSV leistete sich zu Beginn immer wieder Ballverluste und lud den TSV dadurch zu Kontern ein. In der 3. Minute führten die Gastgeber einen Einwurf schnell aus, überraschten so die unsortierte Abwehr des WSV und netzten zur 1:0-Führung ein. Keine fünf Minuten später hätte es auch gut und gern schon 2:0 für Merschwitz stehen können, als die Gastgeber Ihren Stürmer aus der eigenen Hälfte mit einem hohen Ball steil schickten. Die Absprache zwischen de Schultz und Kuschminder stimmte hier nicht und so wurde der Weistropper Torhüter mit einer Kopfballrückgabe überrascht, obwohl dieser bereits herausgelaufen kam. Glück im Unglück, durch seine jahrelange Routine wusste der Weistropper de Schultz natürlich, das Rückgaben bei schlechtem Untergrund neben das Tor gehören und so ging der Kopfball knapp am rechten Pfosten vorbei zur Ecke.

Nach den ersten zehn Minuten standen die Weistropper dann aber besser und erlangten immer mehr Kontrolle über den Gegner und das Spielgerät. Schnelle Kombinationen über die beiden Sechser, welche ihrerseits die startenden Außenbahnspieler immer wieder einsetzten, führten zu gefährlichen Flanken. Die Kopfballabnahmen brachten aber noch nicht den gewünschten Torerfolg. In der 14. Minute ermöglichte ein Freistoß von Freund dann den verdienten Ausgleich. Der Ball kam im Sechzehner zu Rost, der diesen mit einem wuchtigen Kopfball an die Latte beförderte. Im Gewühl vor dem Tor schaltete Schmieder dann am schnellsten und brachte den Ball schließlich zum 1:1 in den Maschen unter.

Von nun an spielte fast nur noch der WSV auf das gegnerische Tor. Immer wieder kamen die Weistropper nun über eine sichere Defensive gefährlich über die Außen. In der 17. Minute flankte Rost nach starker Einzelleistung von außen in die Mitte, doch die Volleyabnahme von Hiersemann konnte der Torhüter  halten. Vier Minuten später machte es Hiersemann dann aber weniger pomadig. Eine Flanke von Müller segelte bis Höhe des 2. Pfostens, wo Hiersemann den Ball per Kopf wuchtig ins Tor zum 1:2 beförderte.

In der 30. Minute wurde Müller stark im Sechzehner freigespielt, aber sein Tor wurde zurückgepfiffen, weil er wohl trotz nur Schuhgröße 43 einen Schritt im Abseits gewesen sein soll.

Umso länger das Spiel nun andauerte, umso mehr spielte man hier nur noch in der Hälfte der Gastgeber. Selbst Konter, die die Merschwitzer zu Beginn des Spiels noch verbuchen konnten, wurden nun frühzeitig abgefangen und unterbunden. Vor der Halbzeit hätte man auch noch auf 1:3 erhöhen können, doch die Chancen wurden etwas leichtfertig vergeben und so ging es mit einer 1:2-Führung für den WSV in die Halbzeit.

          

          

In der Halbzeit wechselte der WSV dann auch gleich 4-fach, sodass alle mindestens ihre 45 Minuten Spielzeit bekommen sollten, man behielt aber die Grundordnung von der 1. Halbzeit bei. Die vier Wechsel taten dem Auftreten der Weistropper keinen Abbruch, man dominierte weiterhin das Spiel und ließ Ball und Gegner laufen. Die Abwehr der Merschwitzer stand weiter tief und kompakt, sodass bis zur 60. Minute keine großen Chancen herausgespielt werden konnten.

Ab der 60. Minute zog der WSV das Tempo aber noch einmal an und versuchte wieder gefährlich aufs Tor der Merschwitzer zu spielen. In der 70. Minute wurde das Engagement dann belohnt. De Schultz schickte Hiersemann mit einem Pass auf die Reise und der bediente mustergültig Kroschwald, welcher mit einem Lupfer über den herauseilenden Torwart auf 1:3 erhöhen konnte. Beim Rauslaufen verletzte sich der Merschwitzer Torwart unglücklich am Knie und konnte nicht weiterspielen. Wir wünschen an dieser Stelle noch einmal alles Gute und eine schnelle Genesung.

Mit einer 1:3-Führung im Rücken lief das Spiel jetzt noch besser für den WSV. Die Gastgeber wirkten langsam müde und so wurden immer mehr klare Torchancen herausgespielt. Aber sowohl Müller in der 75. Minute, als auch Rost in der 77. Minute waren wohl gedanklich schon beim kühlen Getränk nach dem Spiel.

In der 80. Minute wurde dann Woiterski im Sechzehner des Gegners gefoult, sodass es Elfmeter für den WSV gab. Hiersemann, der in einer Phase von vielen Wechseln gerade erst wieder nach Anweisungen des Trainerteams eingewechselt wurden ist, trat an und verwandelte sicher scharf flach im linken Eck zum 1:4.

In den letzten zehn Minuten wurde die Abwehr des WSV dann aufgrund der hohen Führung etwas nachlässig und so kamen die Merschwitzer durch zwei individuelle Fehler noch einmal zu Ihrer Chance, welche aber nicht in einen Torerfolg umgemünzt werden konnten.

Kurz vor Schluss hätte sich dann auch Müller noch für viel Aufwand belohnen können, doch eine Flanke von außen, welche er normalerweise im Schlaf mit dem Kopf ins Tor einnickt, köpfte er knapp über den Querbalken. So stand es am Ende 1:4 für die Gäste aus Weistropp.

Sicherlich hätte der WSV bei den vielen Chancen ein oder zwei Tore mehr schießen müssen, aber auf dem schroffen Untergrund gelang hier noch nicht alles. Positiv bleibt festzuhalten, dass die Gruppe willig und fit wirkt, wieder einen höherklassischen Gegner geschlagen hat und Stanley gut in die Gruppe mit eingefügt wurde.

Diese Woche geht es dann erneut zu einem Gegner aus der Kreisliga, wenn man am 16.02.2019 zum 3. Testspiel der Rückrunde auswärts bei der Reserve von Weinböhla antritt.

Wir bedanken uns für die mitgereisten Fans und hoffen euch auch in Weinböhla an der Seitenlinie wieder begrüßen zu können.

In diesem Sinne: Sport frei. (FdS)

 

Aufstellung

Tor: Kuschminder

Abwehr: Pietzsch (46. Böhme), de Schultz, Woiterski (46. Fleischer)

Mittelfeld: Schmieder, Müller (46. Kroschwald), Rost, Freund (46. Fröhlich), Rentzsch

Sturm: Schiffer, Hiersemann

 

 

Montag, 03.02.2020

Am SuperBowl-Sonntag stand das erste Testspiel der Wintervorbereitung gegen den in der Stadtliga C spielenden Dresdner SSV auf dem Programm. Das Trainerteam könnte auf insgesamt 14 Spieler zurückgreifen, welche auch alle ihre verdiente Spielzeit bekamen.

Zu Beginn neutralisierten sich die beiden Gegner weitestgehend im Mittelfeld, wobei die Dresdner den etwas besseren Ball spielten. Zwingende Torraumszenen könnten aber nicht rausgespielt werden. Weistropp agierte aus einer stabilen Defensive und war über Konter gefährlich.

Einer dieser führte in der 25. Minute zur 1:0-Führung durch Mayer, der den Pass von Hiersemann im 16er überlegt flach ins linke untere Eck verwerten konnte.

Nur 4 Minuten später der Ausgleich durch den Ex-Weistropper Matthes, welcher mit einem wuchtigen Kopfball zur Stelle war. Bis zur Halbzeit gab es dann keine weiteren Aktionen mehr.

Zu Beginn der zweiten Hälfte stellte der WSV taktisch um und probierte eine andere Formation. Dies setzten die Jungs erstaunlich gut um und übernahmen mehr und mehr die Initiative im Spiel. Durch cleveres verschieben und einem schnellen Umschaltspiel, konnte man immer wieder gefährlich vor des Gegnrs Gehäuse auftauchen. 

Nach tollem Pass von Schiffer auf den langen Pfosten stand Hiersemann genau richtig und brachte die Weistropper wieder in Führung. 

Im weiteren Verlauf des Spiels hatte Weistropp mehr vom Spiel, der DSSV kam nur noch sporadisch zu Möglichkeiten. Einen Elfmeter verschossen die Dresdner Mitte der zweiten Halbzeit auch noch.

Gefährlicher agierte da der WSV, konnte aber ebenfalls kein weiteres Tor erzielen. So gewann man das erste Testspiel verdient mit 2:1.

Coach Klemm äußerte sich nach dem Spiel wie folgt: "Wir sind weitestgehend zufrieden heute! War ein anspruchsvoller Gegner, der uns gerade in Halbzeit eins viel abverlangt hat! In der zweiten Hälfte haben wir es viel besser gemacht & hätten noch höher gewinnen müssen... aber entscheidend ist, dass wir zwei verschiedene taktische Grundordnungen ausprobieren konnten und die Jungs das besser umgesetzt haben, als erwartet. Das wir gegen einen auf dem Papier höherklassigen Gegner erneut gewonnen haben, unterstreicht unseren Anspruch wieder mal!"

Am nächsten Wochenende spielt man in Merschwitz gg den heimischen TSV, welcher nach dem Aufstieg letzte Saison in der Kreisliga Meißen spielt.

 

 

Mo., 02.12.2019

Zum letzten Spiel vor der Winterpause reisten die Weistropper zum SV Baßlitz. Von der Tabellenkonstellation her also ein echtes Topspiel, trat doch der Tabellenzweite gegen den Dritten an. Im berüchtigten „Ackerlandstadion", welches diesen Namen mal wieder alle Ehre erweist, ging es bei frischen Temperaturen um 10:30 Uhr los.

Weistropp spielte in der gewohnten Formation und baute von Beginn an viel Druck auf. So versuchte man auf dem schwer zu bespielenden Platz mit Ballbesitz und Kombinationsfußball den Gegner zu kontrollieren, was in den ersten 20 Minuten auch sehr gut gelang.

In der 9. Minute war es denn Hiersemann, der sich im Strafraumgetümmel durchsetzen konnte und mal wieder goldrichtig stand. Nach der frühen 1:0-Führung versuchten die Weistropper gleich nachzulegen, doch mit zunehmender Spielzeit kam der Gastgeber besser ins Spiel.

Durch eine sehr robuste und körperbetonte Spielweise, machten es die Baßlitzer den Gästen in der Folge schwer. Zwar kam der WSV noch durch Fröhlich, Mayer und Schmieder vor das Tor, zwingende Chance ergaben sich aber nicht.

Vielmehr war das Rezept der Gastgeber, mit langen und hohen Bällen das Mittelfeld zu überbrücken, in dieser Phase des Spiels das bessere. Mit einem Sonntagsschuss von der linken Strafraumecke über Kuschminder hinweg in den rechten Winkel erzielten die Gäste in der 29. Minute den Ausgleich.

In der Folge wurde es auf dem Platz ruppiger und zerfahrener, ein richtiger Spielfluss kam nicht mehr zustande. Viele einfache Ballverluste auf Seiten des WSV, Stellungsfehler in der Rückwärtsbewegung und teilweise unglückliche Aktionen brachten die Gastgeber zu guten Chancen. Torhüter Kuschminder rettete in dieser Phase zweimal mit glänzenden Paraden und bewahrte seinen Farben das Unentschieden zur Halbzeit.

                   

                   

                   

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In dieser schwörte das Trainerteam die Mannschaft noch einmal auf die zweiten 45 Minuten ein. Nur wenn man den Kampf annehmen würde, könne man was zählbares holen.

Dieser Worte nahmen sich die Jungs an, denn direkt nach Wiederanpfiff presste man die Baßlitzer hoch an und zwang diese zu Fehlern. Nach einem schnell ausgeführten Einwurf durch Hiersemann konnte sich Schmieder im Zweikampf behaupten und den Ball zur erneuten Führung in der 46. Minute verwandeln.

Danach war es ein ausgeglichenes Spiel mit einem offenen Schlagabtausch, in dem es auf beiden Seiten zu guten Chancen kam. Eine davon nutzten die Baßlitzer nach einer Ecke zum erneuten Ausgleich in der 57. Minute.

Die Weistropper ließen aber nicht die Köpfe hängen sondern nahmen den Kampf an. Durch die Einwechslung von Hiller und Krause kam noch einmal neue Power im Spiel nach vorne rein und man versuchte, das Spiel über die komplette Breite des Feldes aufzuziehen.

Über links konnte sich dann Mayer mal behaupten und brachte den Ball flach vors Gehäuse, doch durch den Rumpelrasen und eine pomadige Fehlstellung des rechten Fußgelenks von Hiersemann, konnte dieser den Ball nur elegant am leeren Tor vorbeischieben. Doch die Gäste blieben dran und drückten weiter auf die Entscheidung.

Diese fiel dann in der 69. Spielminute. Nach dem sich die Weistropper auf der linken Seite behaupten können, kommt Freund am 16er frei zum Schuss. Und anstatt den Ball, wie in den letzten Wochen so oft, zu löffeln, schoss Freund sich den ganzen Frust über die Dynamo-Niederlage am Vortag von der Seele und versenkte den Ball zur umjubelten 3:2-Führung im Kasten.

In den letzten 20 Minuten drückten dann die Baßlitzer auf den erneuten Ausgleich, welcher Ihnen aber verwehrt blieb. Ein vermeintlich strafbares Handspiel nach einer Ecke im 16er des WSV blieb ungeahndet, obwohl sich die halbe Mannschaft auf den gut und souverän leitenden Schiri stürzte.

Die endgültige Entscheidung war dann Rehn in der 87. Spielminute vorbehalten. Nach starkem Diagonalpass von Hiller kann Rehn alleine auf den Torwart zu laufen. Mit einem lässigen Hüftschwung tanzt er den Hüter aus und kann easy ins leere Tor vollenden.

In der Nachspielzeit hatten die Baßlitzer mit einem Lattenschuss noch die Möglichkeit auf den Anschlusstreffer, mehr war aber nicht drin. Nach drei Minuten Nachspielzeit pfiff Schiri Napp die Partie unter dem Jubel der Weistropper ab.

Zwar steht in der Hinrunde noch ein Spiel aus, dieses findet aber regulär erst am letzten Februar-Wochenende 2020 statt. Somit können sich die Weistropper getrost Herbstmeister der Saison 2019/2020 nennen, denn mit zehn Siegen und einem Unentschieden steht man zurecht nach elf Spieltagen an der Spitze der Tabelle. Wie aber bekanntlich alle Wissen, ist die Ente am Hintern fett und so gilt es, den Schwung mit ins neue Jahr zu nehmen und das Ziel "Aufstieg" zu schaffen.

Jetzt heißt es aber erst einmal die Seele baumeln lassen und das ein oder andere Wehwechen auszukurieren. Am 14.12. steht noch die große Weihnachtsfeier an, bevor es über den Jahreswechsel etwas ruhiger wird. Ab dem 16.01. beginnt dann die Vorbereitung, welche mit vier Testspielen und einem Trainingslager prall gefüllt ist. Wir werden zu gegebener Zeit wieder alles vorab berichten, sodass niemand etwas verpasst.

Bis dahin wünscht der WSV seinen Spielern, Trainern, Mitgliedern, Fans, Sponsoren und allen Kräften im Hintergrund, die ihren Teil zum Vereinsleben beitragen, eine besinnliche und fröhliche Weihnachtszeit. Bleibt sportlich!

 

Di., 26.11.2019

Am Samstag den 23.11.2019 stand für die 1. Mannschaft des Weistropper SV das letzte Heimspiel der Hinrunde auf dem Programm. Um 13:30 Uhr erwartete man die Gäste aus Ebersbach auf dem heimischen Grün.

Nach zuvor neun gewonnenen Spielen in Folge wollten die Männer des WSV natürlich auch das 10. Spiel siegreich gestalten. Aber mit Ebersbach, immerhin 5. in der Tabelle, lag ein hartes Stück Arbeit vor den Jungs. Denn auch die Duelle gegen Ebersbach aus der Vergangenheit zeigten, dass die Gäste als Gegner unangenehm zu bespielen sind und die Partien meist doch sehr eng zugingen. Bis auf Kroschwald und Woiterski standen Coach Klemm aber die meisten potentiellen Stammspieler zur Verfügung, sodass er bei der Aufstellung die Qual der Wahl hatte.

Pünktlich um 13:30 Uhr, bei kühlen Temperaturen und stärkerem Wind, pfiff der Unparteiische die Partie in Weistropp an.

In den ersten zehn Minuten fand ein vorsichtiges abtasten statt, indem die Weistropper immer wieder versuchten, das Spiel über die eigene Abwehrviererkette von Seite zu Seite zu verlagern und dann nach vorn aufzubauen. Die Gäste aus Ebersbach hingegen versuchten von Anfang an, den Spielaufbau der Weistropper zu verhindern und die Weistropper Hintermannschaft beim Spielnach vorn zu behindern, allerdings nicht mit letzter Konsequenz. Es war Ebersbach aber anzumerken, dass Sie nicht nach Weistropp gefahren sind, um die Punkte kampflos abzugeben. Die Gäste zeigten von Beginn an eine sehr hohe Laufbereitschaft und machten es dem WSV mit energisch geführten Zweikämpfen und einer eng gestaffelten Abwehrreihe am eigenen Strafraum immer wieder schwer, den Ball gezielt in das letzte Drittel des Spielfelds zu befördern. Somit gab es nach 15 gespielten Minuten noch keine nennenswerte Chance auf beiden Seiten, weil sich die Mannschaften gegenseitig neutralisierten.

Nach 17 Minuten gab es dann die erste Torannäherung der Gäste. Ein Freistoß aus gut 40 Meter Entfernung segelte scharf hoch an den Köpfen von Freund und Feind vorbei, verfehlte das Tor aber doch um gute zwei Meter. Nach 23 Minuten gelangen auch die Weistropper erstmals nennenswert in den Sechzehner der Gäste. Kapitän Mayer lässt einen Pass von hinten schön durch seine Beine laufen und setzte so Ladwig auf außen gekonnt in Szene, der mit seiner Schnelligkeit Richtung Grundlinie marschierte und einen Ball zu Müller an den Strafraum spielte. Der Pass von Müller in den Sechzehner wurde aber von Ebersbach entschärft. Richtige Torgefahr entwickelte sich dann bis zur 30. Minute weiterhin auf beiden Seiten nicht. Zum einen machte es Ebersbach dem WSV mit sehr hohem Aufwand schwer, Schnittstellen zu finden und zum anderen fehlte den Weistroppern hier in der ersten halben Stunde schlicht eine zündende Idee.

Nach 32 Minuten war dann aber eine solche Idee da. Der WSV verlagerte das Spiel nun immer weiter in die Hälfte von den Gästen und spielte sich den Ball am gegnerischen Sechzehner hin und her, bis Fröhlich die Lücke gefunden hatte und den Ball flach rechts Richtung Grundlinie zu Ladwig schob. Dessen Hereingabe verunglückte aber etwas und flog scharf hoch Richtung Tor, statt flach auf den mitgelaufenen Müller. So konnte der Torhüter den Ball zur Ecke klären. Die nachfolgende Ecke flog zwar gefährlich in den Strafraum, aber Müller verpasste knapp per Kopf. Kurz darauf eine Kombination zwischen Mayer, Fröhlich und Müller die in den gegnerischen Sechzehner führte. Müller will den Ball vor dem Tor noch einmal auf links spielen doch der Pass wird in letzter Sekunde von einem Abwehrspieler abgefangen. Der Druck vom WSV wurde nun aber spürbar größer.

In der 35. Minute wirft Schmieder schnell ein auf Hiersemann. Hiersemann hatte das Auge für den startenden Mayer, welcher wiederrum allein auf den Torwart zulief und abschloss. Sein Schuss konnte in letzter Sekunde vom Ebersbacher Torhüter gehalten werden. Fröhlich war in der Situation mitgelaufen, aber den hat Mayer vermutlich in der Hektik der Aktion nicht wirklich wahrgenommen.

Und so kam es wie es kommen musste, wenn man vorn nicht zuschlägt. Mit dem ersten wirklich gefährlichen Angriff der Ebersbacher ging der Gast mit 0:1 in Führung. Allgemein war man in der Situation etwas zu weit von den Gegenspielern entfernt, sodass ein Weistropper Innenverteidiger aus der Kette rauslaufen und den Zweikampf suchen musste. Nach einem kleineren Pressschlag behielt der Ebersbacher Stürmer die Kontrolle über den Ball und die Übersicht und spielte flach in den Sechzehner auf einen mitgelaufenen Sturmpartner. Sein Abschluss wurde noch leicht abgefälscht und trudelte flach an Kuschminder zum 0:1 in die Maschen.

In den letzten 5 Minuten der ersten Hälfte versuchten die Weistropper noch einmal, den Spielstand auszugleichen, aber außer einem schönen Sololauf von Fröhlich, der im Sechzehner hart aber laut Schiedsrichter fair vom Ball getrennt worden war, kam es zu keinem nennenswerten Abschluss mehr und so ging man mit einem Rückstand in die Halbzeitpause.

           

           

In der Pause wurde das Team von Coach Klemm noch einmal motiviert, denn an sich spielte man nicht schlecht. Man erarbeitete sich einfach zu wenig klare Torchancen und der Gegner hielt mit allem was er hatte dagegen.

Bereits 5 Minuten nach Wiederanpfiff dann die erste dicke Chance für den WSV. Hiersemann wurde aus abseitsverdächtiger Position von Mayer lang geschickt und lief auf den Torwart zu. Sein Abschluss missglückte allerdings und rutschte über den Schlappen und ging am Tor vorbei.

In der 52. Minute dann ein Freistoß für den WSV. Torentfernung ca. 18 Meter von halblinks. Der eben eingewechselte Krause schnappte sich die Pille und schweißte den Ball humorlos rechts in den Winkel zum 1:1-Ausgleich. Der Ebersbacher Torhüter war zwar noch leicht am Ball, konnte den Einschlag aber nicht mehr verhindern. Somit war hier alles auf Anfang gestellt und die Weistropper spielten nun munter weiter nach vorn. In der 56. Minute wieder Freund mit einem Freistoß, aber sein Ball war 20 cm zu hoch angesetzt für Hiller, der somit den Ball knapp mit dem Kopf aus aussichtreicher Position verpasste.

Keine 2 Minuten später fasste sich Mayer ein Herz, lief mit Tempo in den Strafraum und konnte nur mit einem Foul gestoppt werden. Dem Schiedsrichter blieb nichts anderes übrig, als auf den Punkt zu zeigen. Krause schnappte sich erneut den Ball und trat zum Elfmeter an, doch sein stramm geschossener Schuss segelte einen guten halben Meter über den Querbalken. Es sei Ihm aber verziehen, denn mit seinem schönen Freistoß hat er dafür gesorgt, dass das Spiel wieder offen war. Nach einer lang geplanten und prima ausgeführten Suchaktion konnte schließlich auch der Ball gefunden und wieder zum Sportplatz zurückgebracht werden.

In den angebrochenen letzten 30 Minuten spielte nun nur noch der WSV auf das Tor des Gegners. Ebersbach zollte dem hohen Pensum aus den ersten 60 Minuten nun langsam Tribut und besonnte sich darauf, hinten dicht zu machen. Mal abgesehen von einer Kontersituation in der 63. Minute, die Ladwig mit einer fantastischen Grätsche an der Sechzehnerkante zur Ecke klären konnte, kamen die Gäste aus Ebersbach nicht mehr zu einem gefährlichen Abschluss. Rehn, der mittlerweile für Hiersemann eingewechselt wurde, versuchte es nun 20 Minuten vor Schluss mal mit einem Dribbling. Den ersten Gegenspieler ließ er noch sehenswert stehen, aber beim Zweiten war dann im Sechzehner Schluss und der Ball konnte geklärt werden. Mittlerweile rückte auch die Hintermannschaft des WSV immer weiter auf und versuchte den Schwung nach vorn mitzunehmen, aber auch deren Versuche aus der Ferne prallten an der tief stehenden Defensive der Gäste ab, die immer irgendwie ein Bein dazwischen bekommen konnten.

Die letzten zehn Minuten brachen nun an. Man konnte sehen, dass auch die Kräfte des WSV langsam schwanden, nachdem man wirklich alles versuchte, zu einem weiteren Torerfolg zu kommen, aber die Gäste hielten hinten weiter alles dicht. Ein weiterer Freistoß von Freund fand den Kopf von Müller, aber auch dieser Abschluss konnte vom sehr gut aufgelegten Ebersbacher Torhüter abgewehrt werden. Acht Minuten vor Schluss waren es Schmieder und Krause, die sich auf links gut durchsetzten und den Ball flach scharf in den Sechzehner beförderten. Der Ball gelang zu Rehn, der vor dem Abschluss noch zwei Haken schlug, aber auch hier war der 2. Haken zu viel und so verpuffte die Torgelegenheit und konnte bereinigt werden.

In der 85. Minute war dann die große Chance für den Siegtreffer da. Eine Ecke vom WSV senkte sich gefährlich am langen Pfosten nieder und wurde quer gelegt, doch die eingerückten Müller und Hiller scheiterten mit Ihren drei Versuchen an den acht Ebersbachern, die hier gefühlt auf der Torlinie warteten und auch Rehn hatte kein Glück in der Situation. Sein Abschluss prallte von der Latte wieder ins Feld zurück. Fünf Minuten später pfiff der Schiedsrichter unter dem Jubel der Gäste überpünktlich beim Stand von 1:1 ab.

Man muss sagen, dass sich die Gäste aus Ebersbach den Punkt doch verdient haben, wenn man gesehen hat, wie die Gästespieler über 90 Minuten gekämpft und geackert haben und alles dafür getan haben, den Weistropper Spielern den Spaß am Spiel zu nehmen. Mit etwas mehr Abschlussglück hätten die Weistropper aber auch durchaus den Sieg holen können. Aber mal ehrlich, wenn man es Revue passieren lässt, steht man nach 10 Spieltagen mit einem Spiel weniger als Hirschstein an 2. Position mit 28 Punkten und 44:4 Toren. Das hätte sicher jeder WSV-Spieler vor der Saison so unterschrieben.

Coach Klemm sagte kurz nach dem Spiel: „Die Jungs sind jetzt ganz schön geknickt. Gut so, aber es ist nicht so dramatisch! Man muss nicht zwingend jedes Spiel gewinnen um aufzusteigen. Auch wenn wir genug Chancen hatten, den Siegtreffer zu erzielen. Ebersbach war ein starker Gegner und hat sehr hart für den Punkt gearbeitet. Jetzt heißt es Mund abwischen und nächste Woche gegen Baßlitz die Herbstmeisterschaft sichern! Die Qualität dazu hat meine Truppe allemal."

Somit ist der WSV auch nach 10 Spieltagen weiterhin ungeschlagen und hat am nächsten Spieltag alles in eigener Hand, um die Herbstmeisterschaft einzutüten. Wir bedanken uns für die Unterstützung der Fans zum letzten Heimspiel und würden uns darüber freuen, wenn Ihr uns zum 1. Advent um 10:30 Uhr auch in Baßlitz unterstützen würdet.

Danach startet die Winterpause und es stehen weitere Highlights an.

Über folgende Termine wird natürlich dann wieder informiert und berichtet: Weihnachtsfeier, Pokerturnier, Weihnachtskick, Zinnwald-Fahrt und Skatturnier – sollte hier der ein oder andere noch Interesse an einer der Veranstaltungen haben und teilnehmen wollen, kann er sich gern bei uns melden.

Bis dahin bleibt schön sportlich.

 

   
   
Metallschlosserei Lehmann
   
Dachdeckermeister Hanisch
   
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