Spielberichte 2.

Dienstag, 09.11.2021

Zum Heimspiel unserer 2. Mannschaft am Samstag den 06.11.2021 empfing man die Gäste vom SV Seerhausen 49 e.V.

Bis dato hatte unsere Reserve aus 5 Spielen leider noch keinen Zähler holen können und wartete sehnsüchtig auf den ersten Sieg oder gar Saisonpunkt während Seerhausen mit bereits 7 Punkten im Gepäck zum Spiel angereist waren.

Zugegeben, die ersten 5 Spiele erzählen nur die halbe Wahrheit. Die Zwote vom WSV hat gegen starke Gegner gespielt und lange gut mitgehalten, aber man hat immer zu wenig Druck aufs gegnerische Tor ausgeübt und am Ende oft knapp oder unglücklich verloren. Aber wo Licht ist, ist bekanntlich auch Schatten. In dieser Saison ist es gar nicht so einfach die Reserve am Wochenende vollzumachen. Zum einen haben einige Sportfreunde während der Corona-Pandemie ihre Prioritäten in eine andere Richtung weg vom Fußball gelenkt, sodass die Trainingsbeteiligung unter der Woche und die Bereitschaft am Wochenende gelinde gesagt oftmals einfach bescheiden bis beschissen ist. Zum anderen muss man aber auch sagen, dass die 2. Mannschaft auch schon oft Manpower an die 1. Mannschaft abtreten musste, weil es dort eine Zeit lang viele Verletzte gab und auch dort einige eher sporadische Gäste waren in letzter Zeit.

Hier also auch ein großes Dankeschön an alle Spieler der Ersten, Zweiten und von den Alten Herren, die sich Woche für Woche nicht zu schade sind die Vereinsfahne hochzuhalten und bei allen Mannschaften aushelfen, sodass der Spielbetrieb für alle 3 Mannschaften aufrecht erhalten werden konnte.

Aber nun ab zum Spiel! Mit einer bunt gemischten Truppe aus AH und 2. Mannschaft, sowie 3 Aushilfen aus der 1. Mannschaft war man vom Anpfiff weg die klar dominierende Mannschaft.

Seerhausen hatte größte Mühe denn Ball auch nur mal für ein paar Stationen in den eigenen Reihen zu halten. Der WSV war bissig in den Zweikämpfen und kam mit dem Wind im Rücken viel besser und druckvoller ins Spiel. In der 8. Minute hätte es schon 1:0 für den WSV stehen können, doch den Elfmeter von Nobile konnte der in der Anfangsphase sehr stark haltende Gästekeeper gut parieren.

5 Minuten später war der Ball dann aber doch im Tor. Der auf rechts spielende Woiterski setzte sich aufgrund seiner Geschwindigkeitsvorzüge immer wieder spielend leicht von seinem Gegenspieler ab und traf zum 1:0 ins lange Eck. Die Gäste waren schon nach der Anfangsviertelstunde einfach körperlich unterlagen und vom Kopf her immer einen Schritt langsamer als die Hausherren. Dadurch kamen die Gäste auch in den Zweikämpfen oft deutlich zu spät und es hagelte gelbe Karten in den ersten 20 Minuten.

Woiterski wiederum bestrafte die Gäste dann in der 25. Minute erneut mit seinem zweiten Tor des Tages zum 2:0. In der 32. Minute dann der vielleicht schönste Spielzug des Spiels. Die beiden „Oldies but Goldies“ Schmidt und Damm wirbelten das komplette Spiel durchweg vorn im Sturm.

In besagter Minute waren es auch diese Beiden, die sich den Ball schön direkt hin und her spielten und anschließend Nobile fanden, der den Ball per Volley mit links von der Strafraumkante zum 3:0 in die Maschen jagte. (Glückwunsch zum ersten Tor für den WSV- die Kiste wird uns schmecken)

Danach war man sich allerdings etwas zu sicher mit diesem Vorsprung im Rücken. Plötzlich wollte jeder nach vorn und ein Tor schießen und so ging die Ordnung etwas verloren. Nach einem individuellen Fehler viel der 3:1 Anschlusstreffer für die Gäste, weil man einen Einwurf in der eigenen Hälfte nicht gut genug ausspielen konnte. 3 Minuten später wurde man nach einem eigenen Angriff klassisch ausgekontert zum 3:2. Hier fiel besonders die mangelhafte Rückwärtsbewegung auf, weil beim Treffer (außer der eigenen Viererkette) noch alle Spieler in der gegnerischen Hälfte waren.

Damm startete aber in der 43. Minute noch einmal durch und netzte kurz vor der Pause zum 4:2 Pausenstand ein.


In der zweiten Halbzeit ging es nach wenigen Umstellungen und Spielerwechseln wieder nur in eine Richtung. De Schultz und Schmidt hatten die Zentrale im Griff und auf den Seiten setzten sich sowohl Woiterski und Horn, wie auch Beyer und Müller immer wieder gekonnt bis zur Grundlinie durch. Die Gäste aus Seerhausen konnten konsequent vom eigenen Tor weggehalten werden. Durch einige ausgelassene Chancen dauerte es bis zur 68. Minute, ehe Schmidt zum 5:2 erhöhen konnte.

9 Minuten später war es wieder Schmidt, der das 6:2 einleitete. Nach Pass von de Schultz, hämmerte Schmidt den Ball an die Latte, doch dieser sprang vor der Linie auf. Müller stand goldrichtig und drückte den Ball zum 6:2 über die Linie. Von nun an ließen die Gäste die Köpfe mehr und mehr hängen und der Druck in den Zweikämpfen wurde weniger.

So hatte Schmidt selber in der 80. Minute 25 Meter vor dem Tor alle Zeit der Welt um den Ball sauber abzuschließen. Sein Schuss schlug unter der Latte zum 7:2 ein.

Den Endstand setzte Nobile in der 86. Minute als er am rechten Strafraumeck ebenfalls viel zu viel Zeit von seinen Gegenspielern bekam und den Ball gekonnt ins lange Eck zum 8:2 Endstand schlenzte.

Am Ende war der Sieg auch in dieser Deutlichkeit verdient, weil der WSV ein klasse Spiel machte. Man agierte ballsicher, zweikampfstark und überaus torgefährlich und die Gäste aus Seerhausen hatten an diesem Tag einfach wenig bis nichts entgegenzusetzen.

Glückwunsch also zu dieser Leistung und dem ersten Saisonsieg an die Weistropper Reserve. Alle haben gesehen, dass man nicht aufstecken darf und spielerisch durchaus stark genug ist um in dieser Saison noch den ein oder anderen Punkt zu holen und weitere Gegner zu ärgern.

Falls das nächste Spiel trotz Coronabeschränkungen noch stattfinden darf, spielt man am kommenden Samstag 12:30 Uhr auswärts gegen den Coswiger FV 2.

Vielen Dank an alle Zuschauer und bleibt gesund. (FdS)

 

Aufstellung:

Tor: Wagner

Abwehr: Beyer, Kunas, de Schultz, Fleischer

Mittelfeld: Horn, Alschner, Nobile, Woiterski

Sturm: Damm, Schmidt

Eingewechselt: Dummer, Müller, Borchert

 

Dienstag, 13.10.2020

Am Samstag begab sich die Reserve vom Weistropper SV zum Auswärtsspiel nach Zabeltitz. Gegen die Spielgemeinschaft Priestewitz 2./  Zabeltitz 2. Wollte der WSV zum ersten Mal in dieser Saison einen Sieg einfahren.

Weil Michael Wagner, der etatmäßige Trainer und Torwart der 2. Mannschaft, aufgrund der Jugendweihe seiner Tochter fehlte, wurde er durch das Trainergespann Mark/Klemm vertreten, welche normalerweise zuständig für die 1. Herrenmannschaft sind.

Den beiden Trainern stand ein guter Kader zur Verfügung, welcher durch Hilfe von Kuschminder, Fröhlich und de Schultz aus der Kreisligamannschaft nochmals verstärkt werden konnte.

Pünktlich um 15 Uhr wurde das Spiel in Zabeltitz angepfiffen. In den ersten Minuten tasteten sich beide Mannschaften vorsichtig ab, ohne jedoch gefährliche Aktionen vor den Toren herausspielen zu können. Nach 10 Minuten wurde der WSV dann aber immer mehr die spielbestimmendere Truppe. Man hielt die Gegner gut vom eigenen Sechzehner fern und versuchte durch schnelle, flache Kombinationen über außen Torgefahr zu erzielen. Die Hereingaben von links (Horn) und von rechts (de Schultz) waren aber noch etwas überhastet und ungenau und fanden so nicht den Weg zum langgewachsenen Kapitän Schütze, welcher dadurch wenig Torgefahr ausstrahlen konnte.

Auch nach 20 Minuten bot sich den Zuschauern das gleiche Bild. Auf Seiten des WSV sorgten Tode, Merkel und Fröhlich für Kontrolle über den Ball im Mittelfeld. Nur der letzte Pass in die Schnittstelle hinter die Abwehr kam meistens noch halbhoch und konnte dadurch nicht zielführend verarbeitet werden. Man kam zwar nun öfter zur Torabschlüssen, diese konnten aber alle vom Hüter geklärt werden. Die anschließenden Ecken brachten nichts zählbares ein. In der 25. Minute dann die erste Großchance für die Gäste. Fröhlich setzte sich gut durch und schickte Schütze auf die Reise. Der konnte den Ball im Sechzehner aber nicht kontrollieren und über Umwege gelang die Pille zu Horn, der aus 3 Metern den Ball frei vor dem Tor mit dem falschen Fuß aber nicht einnetzen konnte. Im Gegenzug kamen die Gastgeber zu einer ersten guten Möglichkeit, doch der stramm geschossene Freistoß konnte vom sehr gut aufgelegten Kuschminder noch entschärft werden. Doch der WSV behielt weiterhin die Oberhand.

In der 35. Minute zappelte der Ball dann endlich im Netz. Nach einem sehr guten Freistoß durch Tode, sprang de Schultz vor dem Tor am höchsten und setzten den Kopfball stramm unter die Latte zur 0:1 Führung für den WSV. Keine 2 Minuten später war es wieder de Schultz der zum 2:0 erhöhte.

Nach einem schönen Steilpass von Fröhlich, setzte er sich im Sprint gut gegen 2 Gegenspieler durch, legte anschließend den Ball am herauseilenden Torwart vorbei und schob ins verwaiste Tor ein.

Schütze hatte wenige Minuten noch die Chance auf 0:3 vor der Pause zu erhöhen, als er allein auf den Torwart zulief. Sein versuchter Heber missglückte allerdings und landete beim Torhüter und somit ging es mit einer beruhigenden 0:2 Führung in die Pause.

Nach der Pause merkte man den Gastgebern aber deutlich an, dass Sie das Spiel noch lange nicht abgeschenkt hatten. In der Anfangsphase drückte die Heimmannschaft den WSV hinten rein ohne allerdings gefährlich in Tornähe zu kommen. Immer wieder versuchte es Priestewitz/ Zabeltitz mit Fernschüssen, doch diese gingen entweder weit am Tor vorbei oder wurden sicher von Kuschminder pariert.

In der 57. Minute sorgte de Schultz dann mit seinem 3. Tor des Tages für die Vorentscheidung und für fröhliche Gesichter bei seinen Mitspielern (Hattrick= Kiste Bier). Bei einem Konter gelangte der Ball zum eben erst eingewechselten Klemm (seines Zeichens Trainer der 1. Mannschaft), der den Ball annahm und steil weiterleiten wollte. Der Pass war etwas zu weit und wurde vom Abwehrspieler abgefangen. De Schultz schenkte aber nicht ab und ging hartnäckig drauf, eroberte sich das Leder und marschierte allein auf den Torwart zu. Mit einem gezielten Ball flach ins rechte Eck, stellte er die Weichen nun auf Sieg. Anschließend spielte sich das Geschehen wieder mehr im Mittelfeld ab. Weistropp musste nicht mehr zwingend nachlegen und die Gastgeber glaubten nicht mehr wirklich an die Wende. So stand der WSV stabil und versuchte es in der Schlussphase immer wieder mit Kontern.

In der 77. Minute brachte Klemm dann eine Ecke in den Strafraum zu Schütze, welcher per Kopf clever auf Böhme ablegte. Sein Schuss konnte vom Torhüter pariert werden, aber sein Nachschuss fand den Weg ins Tor zum 0:4.

Anschließend spielte die Weistropper Reserve den ersten Saisonsieg dann sicher zu Ende und belohnte sich für ein wirklich gutes Auswärtsspiel.

Coach Mark sagte nach dem Spiel: „Gratulation an die Jungs. Das sah heute nach sehr gutem Fußball aus. Die meiste Zeit konnte man Ball und Gegner laufen lassen und hat schöne Tore herausgespielt. Vorn hat man zwar das ein oder andere Mal zu ungenau abgespielt, aber bei diesem ergebnis kann man niemanden einen Vorwurf machen. Kuschminder hat hinten gehalten was es zu halten gab und das Mittelfeld hat alles was wir vor dem Spiel besprochen haben sehr gut umgesetzt.“

Nächste Woche reist die 2. Mannschaft dann am Samstag den 17.10.2020 um 13 Uhr zur 2. Mannschaft von Merschwitz für ein Nachholspiel. Wir drücken auch dort wieder fest die Daumen und hoffen auf einen weiteren Erfolg.

 

Aufstellung:

Tor: Kuschminder

Abwehr: Martin, Böhme, Hengst, Beyer

Mittelfeld: Merkel, Tode, Fröhlich

Sturm: Horn (53. Klemm), Schütze, de Schultz (67. Dummer)

 

 

 

Di., 03.03.2020

Weil das Topspiel um Platz 1 in der 1. Kreisklasse leider aufgrund der Platzgegebenheiten in Weistropp nicht stattfinden konnte, können wir hier keinen Bericht liefern.

Dafür haben wir uns am Sonntag, den 01.03.2020, auf die Reise nach Dresden gemacht ,um uns ein Bild von der 2. Mannschaft des WSV zu machen und Euch mit Neuigkeiten zu füttern.

Die 2. Mannschaft bestritt am Sonntag Ihr erstes Testspiel der Rückrunde auf dem Hartplatz der 2. Mannschaft des SV Sachsenwerk Dresden. Die Gastgeber sind immerhin auf dem 9. Platz in der Stadtliga C und somit ligatechnisch deutlich höher angesiedelt als die Reserve des WSV.

Pünktlich um 11 Uhr pfiff der gut leitende und bei einer sehr fairen Partie wenig geforderte Schiedsrichter Neubert, bei strahlend blauem Himmel, das Spiel an. Weil bei der 2. Mannschaft vom WSV einige Spieler aufgrund von Urlaub, Krankheit und privaten Pflichten nicht zur Verfügung standen, wurde das Team von zwei Spielern der Alten Herren und drei Spielern der 1. Mannschaft unterstützt, welche durch den Spielausfall von Samstag gern zur Hilfe bereit waren.

Von Anfang an hat man gesehen, dass die Heimmannschaft das Zepter in der Hand hatte und spielbestimmend auftrat. Die Gäste aus Weistropp taten sich anfangs noch etwas schwer mit dem Platz (einige Spieler wussten wahrscheinlich gar nicht mehr wie ein Hartplatz aussieht) und außerdem hatte man aufgrund der dezent zurückhaltenden Trainingsbeteiligung bis jetzt nur selten gemeinsam im Jahr 2020 an den Ball gekickt. Sachsenwerk spielte nach 5 Minuten Abtasten immer besser nach vorn. Man versuchte es aber zumeist mit langen Bällen, welche in den ersten 15 Minuten gut verteidigt werden konnte. Der WSV versuchte sich immer wieder hinten raus zu befreien und auch mal Druck nach vorn zu entwickeln, aber manchmal fehlte das Glück beim Pass in die Spitze und andere Male ging man zu zaghaft im Zweikampfverhalten zu Werke, sodass man deutlich weniger im Ballbesitz war als der Gegner und oftmals nur hinterherlief.

Ab der 15. Minute machte Sachsenwerk dann richtig Druck und ab da wirkte auch die Hintermannschaft der Gäste etwas unsortiert. Allein fehlendes Abschlussglück der Gastgeber und der gut agierende Winkler im Tor der Gäste sorgten dafür, dass das Spiel weiter 0:0 Stand. Innerhalb von kürzester Zeit feuerten die Spieler von Sachsenwerk einige gefährliche Torschüsse ab. 2 davon landeten am Pfosten und andere wurden gerade noch so zur Ecke abgefälscht. Über eine Führung von Sachsenwerk hätte sich nach 25 Minuten niemand beschweren dürfen. Der WSV fand aber langsam besser ins Spiel und verteidigte in der letzten Reihe mit viel Herzblut. Sicher gelang hier nicht alles makellos, aber die Jungs bemühten sich. Natürlich war das Spiel für einige sicher nicht einfach. Auch Wagner (dem Trainer der 2. Mannschaft des WSV) wird aufgefallen sein, dass bei einigen die Kondition nach 30 Minuten schon etwas nachließ und dadurch fehlte es auch an Konzentration und Zweikampfhärte. Das sind aber alles Dinge, die man im Training mit Leichtigkeit noch verbessern kann. Man muss betonen, dass die Stimmung in der Mannschaft trotzdem hervorragend war und es kein Gemecker, sondern nur gegenseitige Unterstützung gab.

In der 30. Minute wechselte Wagner dann dreifach um jeden mindestens 60 Minuten Spielzeit einzuräumen und die Defensive mit Tode und de Schultz etwas zu stabilisieren. Der Plan ging auf. In der letzten Viertelstunde der 1. Halbzeit nahm de Schultz (eigentlich Innenverteidiger der 1. Mannschaft) das Zepter in die Hand und gab seiner Viererkette um Martin, Woiterski und Böhme viele Kommandos um diese zu unterstützen und Ihnen zu helfen. Die Gastgeber kamen nun immer weniger zu guten Abschlussmöglichkeiten und die Defensive wirkte immer stabiler. Flache Hereingaben und Pässe wurden durch die nun verbessert stehende Verteidigung leichter abgefangen und auch hohe Hereingaben immer wieder geklärt. Die Zweikämpfe wurden angenommen und so brachte man relativ ungefährdet das 0:0 bis in die Halbzeitpause ohne allerdings weiterhin selber viel Druck nach vorn zu entwickeln.

Mit dem 0:0 zur Halbzeit war die Reserve des WSV aber sehr zufrieden, hatte man sich hier mit andauernder Spieldauer nun immer besser präsentiert.

In der zweiten Halbzeit ging es ähnlich weiter wie in den ersten 45 Minuten. Sachsenwerk drückte offensiv, doch der WSV hielt nun geschickt und kompakt als Einheit dagegen. Die Heimmannschaft konnte sich dadurch keine Großchancen zu Beginn der 2. Halbzeit kreieren. Man hielt weiterhin so gut wie möglich mit allen Mitteln dagegen, aber bei dem Druck, den die Heimmannschaft entwickelte, war es nur eine Frage der Zeit, bis es wieder gefährlich vor dem Tor werden würde. Der Knotenlöser dann in der 62. Minute. Ein Ball im eigenen Sechzehner des WSV kann nicht rigoros geklärt werden. So kommt de Schultz zu spät und kann trotz Pressschlag mit dem Stürmer den Einschlag zum 1:0 nicht mehr verhindern.

Das Gegentor wirkte aber nicht nur befreiend für die Heimmannschaft, sondern es schien fast so, als würde nun auch der WSV befreiter auftreten können. Immer öfter befreite man sich nun von hinten, spielte sich ansehnlich den Ball hin und her und versuchte über schnelle Konter noch etwas zu bewirken. Doch dann der nächste Rückschlag in der 67. Minute. Ein Klärungsversuch aus dem eigenen Sechzehner landete ca. 25 Meter vor dem Tor bei einem Mittelfeldspieler von Sachsenwerk. Dieser hielt einfach mal drauf und der Ball flog hoch Richtung Tor und senkte sich erst spät ins lange Eck zum 2:0 der Gastgeber. Von versteinerten Weistropper Mienen war aber weiterhin nichts zu sehen. Immer wieder baute man sich gegenseitig auf, half sich mit Kommandos, pushte die anderen und versuchte einzuspringen, wenn ein anderer einen Fehler machte. Die Moral stimmte auf jeden Fall über 90 Minuten. Nun fand man auch immer häufiger den Weg in die gegnerische Hälfte und befreite sich etwas hinten raus, aber zu wirklich nennenswerten Chancen kam man leider selber nicht. Meist wurden gute Versuche durch ungenaue Anspiele im letzten Drittel zu Nichte gemacht. Es war nun ein offeneres Spiel als zu Beginn, auch weil Sachsenwerk mit dem 2:0 im Rücken Blut geleckt hatte und weit nach vorn verschob um nachzulegen. So baten sich dem WSV mehr Räume zum kontern.

In der 86. Minute machte Sachsenwerk dann den Deckel drauf. Ein strammer Schuss vom Sechzehner Eck schlug recht zentral direkt an der Unterkante der Latte ein und fand den Weg ins Netz. Hier sah Winkler im Tor des WSV sehr überrascht und etwas unglücklich aus und zeigte keinerlei Reaktion, aber auch sowas passiert. 3:0 war auch der Endstand, als der Schiri kurz danach abpfiff. Sachsenwerk gewann das Testspiel verdient, war man doch über die gesamte Spieldauer das bessere und aktivere Team. Aber die Reserve des WSV braucht sich bei den anstehenden Begegnungen in der Rückrunde nicht verstecken. Man zeigte, dass das Miteinander stimmt und man mit etwas mehr Kondition doch den ein oder anderen Ligagegner ärgern kann.

Coach Wagner sagte kurz nach dem Spiel: „Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit der Mannschaft. Obwohl manche in diesem Jahr zum ersten Mal auf einem Sportplatz gestanden haben, haben die Jungs es sehr gut gemacht. Es wurde positiv miteinander geredet und man hat dagegen gehalten. Sicher können oder sollten wir in den nächsten Spielen mehr Offensivaktionen gestalten und öfter aufs Tor bekommen. Ich denke aber, wenn wir uns jetzt darauf konzentrieren noch etwas Körner zu sammeln, kommt der Erfolg dann von allein. Das Potenzial hat die Mannschaft auf jeden Fall.“

Natürlich bedankt sich auch die 2. Mannschaft bei allen Zuschauern und würde sich freuen, Euch am Sonntag den 08.03.2020 11 Uhr (ob in Sachsdorf oder Gauernitz wird noch bekanntgegeben) zu einem weiteren Testspiel begrüßen zu dürfen. Gegner ist diesmal die Freizeitmannschaft des FS VS Diera.

Aufstellung:

Tor: Winkler

Abwehr: Beyer (30. de Schultz), Böhme, Martin, Woiterski

Mittelfeld: Fröhlich (30. Tode), Merkel, Schiffer

Sturm: Horn, Rentzsch (30. Kratochwil), Schütze

 

Di., 03.09.2019

Nach dem das erste Spiel der Saison mit 1:4 klar gegen den SV Einheit Glaubitz verloren wurde, trat man hoch motiviert und mit voller Kapelle (u.a. mit Neuzugang P. Martin) zum Derby in Garsebach an. Nachdem man in den letzten Partien immer als Verlierer gegen Garsebach vom Platz gegangen war, wollte man diesmal die 3 Punkte einsammeln.  So startete man erstmal gut in die Partie und erarbeite sich immer wieder Chancen. Aber auch Garsebach kam gelegentlich zu Abschlussmöglichkeiten.

Nach 17 Minuten kam R. Schütze nach einem gut vorgetragen Angriff im Strafraum an den Ball und konnte aus guter Position den Ball im rechten Winkel im Tor versenken. Beide Mannschaften waren jetzt noch zielstrebiger auf dem Weg zum Tor und versuchten meist mit langen Bällen den direkten Weg zum Erfolg.

In der 34. Minute konnte dann D. Müller nach schöner Einzelleistung sich belohnen und schob den Ball zum 2:0 ein. Im Anschluss schoss D. Damm nach einem langen Ball noch das vermeintliche 3:0. Dies wurde jedoch wegen einer angeblichen Abseitsstellung nicht gegeben. (Böse Zungen von aussen behaupteten einvernehmlich das Gegenteil, aber eine kalibrierte Abseitslinie gibt es in der Kreisklasse Meissen "noch" nicht).

So konnte man mit einer 2:0 Führung in die Pause gehen, war sich aber der Gefahr der 2-Tore-Führung bewusst. 

Die Gastgeber wechselten zu Pause ihren aus der Vorsaison besten Stürmer ein. Dies machte sich im Offensivspiel von Garsebach auch gleich bemerkbar. Mit einem Stürmer mehr stieg der Druck auf die Weistropper Hintermannschaft. Da man selbst aber auch bei eigenem Ballbesitz diesen zu schnell wieder herschenkte, war es nur eine Frage der Zeit bis Garsebach der Anschlusstreffer gelingt.

In der 59. Minute gelang dieser dann nach einer Flanke von rechts und einer Kopfballabnahme von Dabrowski. In der 71. Minute gelang Garsebach anschließend der Ausgleich, wieder durch Dabrowski. Dieser konnte vom 16er abstauben, nach dem Torwart M. Wagner sich verschätzt hatte. Anschließend gelang Garsebach der vermeintliche 3:2-Führungstreffer. Dieser wurde jedoch nicht gegeben da der Ball vermeintlich schon im aus war. (Auch hier wurde später das Gegenteil behauptet, womit sich die vermeintlichen Fehlentscheidungen vom Schiedsrichter wieder ausglichen).

In der 81. Minute konnte dann Dabrowski zum 3:2 für Garsebach die Führung erzielen. Wer aber dachte, dass anschließend die Weistropper den Kopf hängen lassen, sah sich getäuscht. So versuchte man in der letzten Minuten nochmal alles und ging trotz der hohen Temperaturen nochmal in die Offensive.

Nach eigenem Einwurf in der 87. Minute kam M. Merkel an den Ball und schloss sehenswert aus ca. 30 m über den machtlosen Torwart zum 3:3 ab. 

Am Ende war es ein gerechtes Unentschieden, wobei beide Mannschaften nach dem Spiel aufgrund der zwischenzeitlichen Führungen das Ergebnis mit einem lachenden Auge und einem weinenden Auge sah.

P.S.: Die vermeintlichen Fehlentscheidungen sollten nicht als Kritik am Schiedsrichter angesehen werden. T. Pappermann hatte das Spiel zu jeder Zeit im Griff und hatte bei den angesprochen Szenen keine Hilfsmittel, wie Linienrichter oder Videobeweis, zur Verfügung.

 

Mo., 29.10.2018

Nachdem man beim letzten Auswärtsspiel knapp mit 0:1 in Priestewitz verloren hatte, wollte man in Seerhausen unbedingt wieder punkten.

So startet man bei herbstlichem Wetter schwungvoll in die Partie und konnte sich bereits in den ersten Minuten einige Chancen erarbeiten. Eine dieser Chancen konnte in der 13. Minute durch M. Merkel zum 1:0 verwertet werden. Die Gastgeber versuchten es immer wieder auf dem rutschigen Untergrund mit langen Bällen, jedoch konnten diese immer wieder durch die Abwehr verteidigt bzw. vom Torhüter abgefangen werden.

In der 31. Minute konnte dann R. Schütze zum 2:0 erhöhen. Mit dieser Führung im Rücken ging es in die Halbzeit.

Trotz des in der zweiten Halbzeit stärker werdenden Regens hielt man das spielerische Niveau der ersten Halbzeit und kombinierte sich immer wieder vor das gegnerische Tor. Drei dieser Chancen konnte M. Merkel nutzen und erzielte somit in der zweiten Halbzeit einen lupenreinen Hattrick.

So konnte man am Ende mit einem klaren und verdienten 5:0 den zweiten Saisonsieg verbuchen. 

In zwei Wochen steht dann das nächste Heimspiel gegen Hirschstein in Gauernitz an. Wenn man mit der gleichen geschlossenen Mannschaftsleistung auftritt, sollte ebenfalls ein Sieg möglich sein. (MW)

 

   
   
Malermeister Lucius
   
   
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