Do., 04.10.2018

Zum Heimspiel am 6. Spieltag empfingen die Männer den ungeschlagenen und souveränen Tabellenführer des TSV Merschwitz. Die Vorzeichen für das Spiel waren klar, man wollte den ersten Heimsieg der Saison und die gute Leistung aus der Vorwoche bestätigen. Dass dies durch den Ausfall der kompletten Schaltzentrale im Mittelfeld (Büttner, Müller, Freund) kein leichtes Unterfangen werden würde, war allen klar. Coach Klemm musste also dementsprechend umstellen, konnte dabei auch auf die Dienste von C. Ulbricht setzen, welcher für das Spiel extra aus Berlin anreiste. Dafür noch einmal ein großes Danke!

Das Spiel begann pünktlich bei bestem Fußballwetter, in den ersten Minuten entwickelte sich ein rassiges, aber dennoch faires Spiel. Der WSV drückte von Beginn an und setzte den Gegner unter Druck. Dieser Einsatz wurde bereits in der 8. Min belohnt. Nach einem Freistoß stand K. Exner goldrichtig und konnte den Abpraller zur frühen Führung versenken.

Danach war das Spielgeschehen sehr ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für die Weistropper. Der Tabellenführer konnte indes mit seinen schnellen Stürmern glänzen und hatte einige Male den Ausgleich auf dem Fuß. Kuschminder im Tor der Gastgeber hielt aber zweimal sehenswert die Führung fest.

Auf der anderen Seite hatte aber auch der WSV Möglichkeiten, die Führung auszubauen. Krause und de Schultz verfehlten aber aus aussichtsreichen Positionen das Ziel.

Mit dem 1:0 ging es dann in die Halbzeit. Man wollte weiter fokussiert spielen und hier unbedingt drei Punkte behalten.

Nach der Halbzeit dann aber der schnelle Doppelschlag der Gäste. Herrmann (48. Min) und Müller (52. Min) konnten individuelle Fehler in der Hintermannschaft des WSV effizient nutzen und drehten somit das Spiel.

Doch der WSV war nicht geschockt und spielte weiter nach vorne. Der wichtige Ausgleich durch einen Sonntagsschuss auf Höhe der Strafraumkante von Exner fiel im direkten Anschluss an den Führungstreffer.

Es sollte sich ein interessantes Spiel entwickeln, in dem der WSV mehr auf den Sieg drückte als die Merschwitzer, welche sich zumeist nur mit hohen Bällen Luft verschaffen konnten. Aber das große Manko des WSV in dieser Saison, die Chancenverwertung, sollte und wollte auch diesmal nicht verschwinden.

Ein langer Ball brachte dann die erneute Führung für die Gäste. Die Abwehr konnte den Ball nicht klären, wodurch Blume allein vor dem WSV-Tor stand und sich diese Chance nicht entgehen ließ (78. Min).  

Die Weistropper spielten aber weiter nach vorne und versuchten in den verbleibenden Minuten alles. In der Nachspielzeit dann die Riesenchance zum Ausgleich. Schiri Pappermann pfiff Elfmeter, nachdem Krause zu Fall gebracht wurde. Diesen etwas glücklichen Elfmeter legte sich R. Schütze zurecht. Doch Eckert im Tor der Gäste konnte den halbhoch geschossenen Elfmeter parieren. Danach war Schluss und die 2:3-Heimniederlage besiegelt. Die Enttäuschung stand den Spielern, Trainern und Fans ins Gesicht geschrieben.

Sichtlich geknickt äußerte Coach Klemm  nach dem Spiel: "Wieder mit leeren Händen dazustehen gegen eine Truppe, die nur auf dem Papier besser ist als wir, enttäuscht heute alle sehr! Wie gegen Borna haben wir mehr vom Spiel gehabt, unsere Chancen aber nicht konsequent genutzt. Dass wir in der 90. Minute dann noch einen Elfmeter vergeben, um wenigstens einen Punkt mitzunehmen, ist bezeichnend. Wir werden uns diese Woche auf unsere Stärken besinnen, Mund abputzen und weiter machen! Die Saison ist noch lang und wir haben noch alle Chancen." 

 

Am Samstag den 06.10.2018 um 15 Uhr ist der WSV zu Gast bei der SpG Gohlis/Kreinitz II. Hier möchte und sollte man unbedingt dreifach punkten, um das Saisonziel nicht schön frühzeitig korrigieren zu müssen.

Der WSV bedankt sich bei seinen Fans für die Unterstützung und die aufmunternden Worte nach dem Spiel. Bleibt uns erhalten, mit eurer Unterstützung schaffen wir es zurück in die Erfolgsspur. Sport Frei! (PM)

Aufstellung:

Tor: Kuschminder

Abwehr: Ladwig, Alschner, Hengst, Rothe (46. Rentzsch)

Mittelfeld: Ulbricht (57. Hiller), Exner , de Schultz

Sturm: Hiersemann (63. Schütze), Krause, Mayer

 

 

 

   
   
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